2026-04-16T10:11:10.190Z

Spielvorbericht

SV Dornach im Abstiegskampf: Trainer spricht von "Unvermögen"

Landesliga-Fußball

von Guido Verstegen · Heute, 10:25 Uhr · 0 Leser
Der SV Dornach braucht noch wichtige Punkte.
Der SV Dornach braucht noch wichtige Punkte. – Foto: Sven Leifer

Der SV Dornach empfängt den Tabellenzweiten TSV 1860 Rosenheim. Nach vier Spielen ohne Sieg ist die Lage kritisch geworden.

Nach der 0:2-Niederlage im Sechs-Punkte-Spiel beim FC Wacker München stecken die Landesliga-Fußballer des SV Dornach tief im Abstiegskampf und müssen am Samstag (13 Uhr) daheim gegen den TSV 1860 Rosenheim ein ganz dickes Brett bohren. Beim Tabellenzweiten träumt man noch vom Aufstieg, und angesichts ihrer beachtlichen Rückrundenbilanz – von den zwölf Partien verlor die Mannschaft nur die beim Spitzenreiter TSV Wasserburg – reisen die Rosenheimer mit großem Selbstbewusstsein an.

Das hat beim SV Dornach zuletzt merklich gelitten. Obwohl das Team spielerisch immer wieder zu überzeugen wusste, stimmte am Ende zu selten der Ertrag – weil der Aufsteiger zu viele Torchancen benötigt, bis der Ball mal über die Linie rutscht. „Irgendetwas müssen wir da mal anders machen“, klingt auch Trainer Sebastian Wastl inzwischen etwas ratlos: „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, auch gegen Wacker haben sie es 60 Minuten lang gut hinbekommen und ihre Möglichkeiten gehabt – da fehlt uns einfach das Glück. Aber wenn das so gehäuft vorkommt, kann man auch mal von Unvermögen sprechen.“

SV Dornach steckt im Loch - Vier Spiele ohne Dreier

Seit vier Spielen warten die Dornacher jetzt auf einen Erfolg, versuchten die Pleite beim Mitaufsteiger schnell aus den Köpfen zu bekommen und den Fokus auf die eigenen Stärken auszurichten. Der Druck sei groß, sagt Wastl: „Wir müssen gewinnen und raus aus dem Loch. Aber wir haben noch immer alles selbst in der Hand. Wir spielen nicht schlecht – und wenn wir unsere hundert Prozent erreichen, können wir in den noch verbleibenden fünf Spielen jeden Gegner schlagen.“ Jetzt gehe es mehr denn je darum, dass die Mannschaft noch näher zusammenrücke, so Wastl: „Wir müssen auf dem Platz füreinander einstehen – gerade in dieser schwierigen Situation ist das Miteinander ganz wichtig.“

In Sachen Personal dürfte sich nicht viel ändern. Allerdings kehrt Innenverteidiger Alexander Mrowczynski nach seiner Rot-Sperre in den Kader und vermutlich auch in die Startelf zurück. (guv)