
SV Dalum ehrt Simon Wilken für seinen Aufstieg

Nach seinem Aufstieg in die Landesliga als Hauptschiedsrichter und in die A-Jugend Bundesliga als Schiedsrichter-Assistent wurde Simon Wilken nun offiziell vom SV Dalum geehrt.
Der 1. Vorsitzende Andreas Hofschlag, der 2. Vorsitzende Detlev Els und Schiedsrichterobmann Jonas Wilken gratulierten Simon persönlich zu seinem Erfolg. Im Rahmen der Ehrung überreichten sie ihm ein kleines Geschenk, das er bei seinen kommenden Einsätzen gut nutzen kann.
(Pressemitteilung SV Dalum)
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Sieben auf einen Streich, einer fürs Herz

TuS Lingen III – SG Schepsdorf II 7:1
Manchmal erzählen Fußballspiele keine großen Geschichten, sondern einfach nur ehrliche. Das Derby zwischen TuS Lingen III und der frisch zusammengewürfelten Zweiten aus Schepsdorf war so eine Begegnung. Von Anfang an lag die Schlagseite klar auf TuS-Seite, schon nach zehn Minuten drosch Theo Sommer den Ball über Keeper Giesler hinweg ins Netz. Emiliano „Opa“ Ruci, der Älteste auf dem Platz, nickte später standesgemäß ein, als hätte er sein Wohnzimmer im gegnerischen Strafraum.
Nach der Pause nahm die Partie dann richtig Fahrt auf. Marco Micheel brauchte gerade mal drei Minuten für seinen Doppelpack, Wellnitz setzte per Kopf nach, und Ruci schlich sich gleich zweimal mit bemerkenswerter Abgeklärtheit durch die Abwehrreihen. 7:0 hieß es nach 76 Minuten, ein Ergebnis, das TuS-Fans zum Schmunzeln und Schepsdorfer immerhin zum Aufatmen brachte, als Jamie Holterhuis kurz vor Schluss doch noch den Ehrentreffer erzielte.
Am Spielfeldrand tippte sich Liveticker-Schreiber Markus Meer munter die Finger wund. Zwischen Lob für den Schiedsrichter („bei jeder kniffligen Szene vor Ort g gab keine kniffligen Szenen“) und einem ironischen Seitenblick auf die Schepsdorfer Findungsphase fand er Worte, die das Geschehen ziemlich treffend einordneten: ein verdienter Sieg für den TuS, und eine Schepsdorfer Mannschaft, die zwar noch am Anfang steht, aber sich über den kleinen Erfolg zum Schluss ehrlich freuen durfte.
Am Ende blieb ein klarer Sieg mit leichten Untertönen und das Gefühl, dass in Schepsdorf noch mehr wachsen kann. Aber an diesem Tag gehörte der Platz eindeutig dem Tus.
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Ein Spiel wie ein Block - Lohmanns Ausgleich und viel Diskussion

DJK Eintracht Börger II – DJK Eintracht Papenburg II 3:2 (3:1)
Ein Flutlichtabend in der 3. Kreisklasse Nord, und Oliver Buhl hatte im Liveticker alle Hände voll zu tun. Schon nach zwei Minuten ging es los: Jan Kaarz nutzte die erste Gelegenheit und traf zum 1:0. Papenburgs Antwort ließ nicht lange auf sich warten, Josh Lohmann blockte in der 9. Minute einen Rückpass des Keepers einfach ins Netz. Fußball kann so einfach sein.
Doch Börger hatte Lust auf Tore. Tudorel Patrascu stellte nach 24 Minuten wieder die Führung her, ehe Kaarz kurz vor der Pause erneut zuschlug. Dass der Treffer nach einem nicht gepfiffenen Handspiel entstand, kommentierte der Liveticker trocken als „klare Fehlentscheidung“. Halbzeitstand: 3:1, und die Papenburger haderten mehr mit dem Schiedsrichter als mit dem Gegner.
Nach der Pause drückte Papenburg, kam durch Nico Konradi in der 52. Minute zum Anschluss und witterte den Ausgleich. Doch statt Jubel gab es später Frust: ein direkt verwandelter Freistoß zählte nicht, weil zwei Spieler im Abseits am Ball vorbei segelten. Ein Eigentor im wahrsten Sinne des Wortes.
Börger wechselte fleißig durch, stand hinten solide und rettete den Vorsprung über die Zeit. Papenburg kämpfte bis zum Schluss, kam aber nicht mehr durch. Am Ende blieb es beim 3:2, Börger zieht damit in die K.o.-Runde ein.
Ein Spiel mit Toren, Gelben Karten, Abseitsdiskussionen und einem Schiedsrichter, der die Pfeife manchmal lieber in der Tasche ließ. Oder wie es Oliver Buhl im Liveticker festhielt: „Ein eigentlich ausgeglichenes Spiel.“
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Derby mit Altstadtfest-Charme: Altenlingen III schlägt TuS II

Sonntag, 13 Uhr, während in der Lingener Altstadt noch die letzten Bierbänke kleben: Auf dem Wallkamp treffen der ASV Altenlingen III und TuS Lingen II aufeinander. Der O-Ton des ASV-Torwarttrainers vor der Partie fasst die Stimmungslage ziemlich gut: „Es gibt halt so 1–2 Spiele pro Saison, da muss man durch. Schützenfest, Stadtfest, so ist es eben.“
Durch musste zunächst vor allem das Publikum. Die erste Hälfte war ein zähes Ringen, kompliziert und fehlerbehaftet. Dann kam Nico Witschen (38.), mit einem Freistoß direkt ins Netz, während halb Altenlingen noch nach Luft rang.
Nach der Pause wurde es lebendiger. Jannik van Werde wollte eigentlich raus, weil „platt“, nahm sich aber in der 55. Minute aus 20 Metern ein Herz und haute das Ding zum 2:0 rein. TuS Lingen schüttelte sich kurz und kam durch Musawer Haidari (62.) zurück. Kapiti hatte auf links einen mustergültigen Sprint hingelegt, Haidari musste nur noch einschieben.
Was folgte, war ein munteres Hin und Her: Chancen auf beiden Seiten, Aluminiumtreffer, Rettungstaten. TuS drängte und hatte Pech. In der 90. Minute knallte Kapiti den Ball an den Innenpfosten, von dort in die Arme des Altenlinger Keepers. Der Ausgleich wäre verdient gewesen, meinte auch Liveticker-Mann Markus Meer: „Aufgrund der Chancen hätte der TuS einen Punkt verdient gehabt, aber der ASV behält alle drei Zähler am Wallkamp.“
So blieb es beim 2:1 für Altenlingen, die sich nach der Altstadtfest-Nacht die Punkte sichern. Und TuS? Die fahren mit leeren Händen, aber immerhin ausgeschwitztem Malzbier zurück nach Hause.
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Moin Freunde des FC Germania 95,
am Dienstag den 23.09.2025 bestreiten wir unser letztes Pokalspiel in der Gruppenphase. Nach einen nicht allzu guten Start und einer weiteren Niederlage gilt es nun versönlich sich aus dem Wettbewerb zu verabschieden. Dabei steht uns ein Gegner gegenüber, der ebenso viele Punkte auf dem Konto hat wie wir.
Daher kommt zum letzten Auswärtsspiel und feuert unsere Mannschaft zum Sieg an.
Anpfiff: 19:30 Uhr
Adresse: Klinkenstraße 14 in Werpeloh - B-Platz
Vorankündigung:
Am kommenden Sonntag können wir das nächste Heimspiel unserer Mannschaft verfolgen. Zu Gast wird die SG Bockholte II/Rastdorf sein.
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Dürfen wir vorstellen? Unsere Vereins-Schiedsrichter!

Mit Philipp haben wir einen „alten Hasen“ in unseren Reihen und neu dazugekommen sind Sebastian, Ole und Lukas.
Wir sind stolz, gleich vier aktive Schiedsrichter aus unserem Verein präsentieren zu dürfen! Ohne euch läuft auf dem Platz nichts! Deshalb wünschen wir euch für alle Spiele ein gutes Händchen, starke Entscheidungen und natürlich jede Menge Freude am Pfeifen.
Danke, dass ihr den SV Eisten-Hüven auf diese Weise vertretet!
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Topspiel in Spelle, irgendwo zwischen Brockenblick und Bezirksliga

Vom Brockenblick in die Bezirksliga, mit Schlenker zur Landesliga
Sonntagmorgen im Vorharz: Frühstück bei den Eltern, Sonne, 23 Grad und den Brocken im Blick. Ein Idyll, das man ungern verlässt, wäre da nicht der Fußball. Also um 9.30 Uhr ins Auto und Richtung Emsland. Auf dem Zettel standen SF Schwefingen und Union Lohne in der Bezirksliga.
Doch vorher noch ein kleiner Schlenker: beim SC Spelle-Venhaus lockte das Topspiel in der Landesliga der Damen. Ein paar Hände geschüttelt - Heiner Feldmann, Marcel Gebhardt und zu Petra Lammers hinüber einfach ein Hallo herübergelächelt. Schon stand man mittendrin. Viele Zuschauer, gute Stimmung, und in den ersten 30 Minuten der zweiten Halbzeit, die man mitnahm, fiel auch das 2:1 durch Sarah Wilken. Premiere: ihr erstes Saisontor.
Während Spelle am Ende 3:1 gewann, rollte der Autor weiter nach Schwefingen. Die Damen aus Spelle selbst fassten es so zusammen:
„Durch einen 3:1 Sieg gegen SV Concordia Emsbüren erobern wir die Tabellenspitze. Den besseren Start hatte Emsbüren, die deutlich bissiger waren als wir und nicht unverdient mit 1:0 in Führung gingen. Den Ausgleich erzielte Nina nach einem Freistoß von Lissy. Mit dem insgesamt leistungsgerechten 1:1 ging es in die Kabine. Im zweiten Abschnitt schaffte Emsbüren es nicht an die laufintensive erste Hälfte anzuschließen und vergab zu unserem Glück eine aussichtsreiche Chance auf die Führung. Danach waren wir tonangebend und Sarah erzielte durch eine Willensleistung das 2:1. Nach gutem Pressing nachte Nina mit dem 3:1 den Deckel drauf. Vielen Dank an die vielen Fans vor Ort!“
So wurde der Sonntag ein kleines Fußball-Roadmovie: vom Brockenblick über Spelle in die Bezirksliga - mit Toren, Handshakes und einem herübergelächelten Hallo.
Tore:
0:1 Ida Jansen (10.)
1:1 Nina Wilmes (17.)
2:1 Sarah Wilke (67.)
3:1 Nina Wilmes (80.)
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Einer reicht - Wesuwe ringt Lorup nieder

In Wesuwe reichte an diesem Freitag ein einziges Tor, um drei Punkte einzutüten. Dass es dabei nicht höher ausfiel, lag weniger an Lorup als vielmehr an der Chancenverwertung der Gastgeber.
Schon in den ersten zwanzig Minuten sammelte Wesuwe Torchancen wie andere Leute Pfandbons. Simon Schulte köpfte vorbei, Henk-Darwin Gröninger lupfte drüber, Jonas Wübben zielte gleich zweimal zu hoch und der Ticker von Dennis Koop hielt trocken fest: „Schon 3 100%ige auf Seiten der Gastgeber.“
Dann die 29. Minute: ein langer Ball von Alex Lilienbaum ins Zentrum, zwei Mitspieler laufen sich über den Haufen und Simon Schulte bedankt sich als Nutznießer. 1:0, Abstauber, erstes Saisontor.
Nach der Pause hätte Wesuwe früh für Ruhe sorgen können, doch Latte, Außennetz und ein gut aufgelegter Gästekeeper verhinderten die Entscheidung. Stattdessen tauchte Lorup in den letzten Minuten plötzlich noch einmal gefährlich vor Fabian Brinkmann auf, doch Wesuwes Schlussmann rettete die knappe Führung mit einer Glanzparade.
Am Ende stand ein 1:0, das vielleicht knapper klingt, als es über 90 Minuten war. Aber wie Dennis Koop im Ticker zwischen all den vergebenen Chancen nüchtern feststellte: Von Lorup kam lange Zeit „nicht viel nach vorne“. Und so durfte Wesuwe nachsichtig lächeln, über ein Tor, das reichte.
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TuS Lingen souverän und dann ab aufs Altstadtfest

Der TuS Lingen hat am Freitagabend seine weiße Weste behalten und den SV Wettrup mit einem klaren 4:0 nach Hause geschickt. Im Emslandstadion war schnell klar, wer das Sagen hat: Schon nach zehn Minuten brachte Colin Hammacher die Gastgeber in Führung, ob gewollt oder nicht, darüber stritt man sich am Spielfeldrand noch während des Jubels.
Danach rollte der Ball fast ausschließlich in Richtung Gästetor. Hendrik Müller legte in der 38. Minute nach, zwei Minuten später erhöhte Max Plep, ein Doppelschlag, der Wettrup endgültig den Stecker zog. Hammacher setzte nach der Pause noch einen drauf und besorgte das 4:0 (53.). Viel mehr passierte dann auch nicht mehr, außer dass Lingen fleißig durchwechselte und den Ball laufen ließ.
Wettrup? Bemühte sich, blieb aber ohne echte Offensivszene. „Die stark ersatzgeschwächten Gäste haben defensiv arge Probleme und finden offensiv quasi nicht statt“, notierte Liveticker-Mann Markus Meer nüchtern. Passender kann man es kaum zusammenfassen.
Nach 90 Minuten war es ein souveräner Heimerfolg und für den TuS der Sprung auf Tabellenplatz zwei. Nur einen Punkt liegt man hinter Spitzenreiter Elbergen zurück, hat aber noch ein Spiel in der Hinterhand. Keine schlechte Ausgangslage, und die Fans wie Spieler wussten, was jetzt ansteht: „Und jetzt ab aufs Altstadtfest“, so das letzte Wort im Ticker.
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Einer pfeift immer und Spelle trifft auch

Im Eschpark begann der Abend mit einer Randnotiz, die schon fast sinnbildlich für Hesepe war: Der Schiedsrichter fehlte. Erst Ersatzmann Frank Thieben brachte den Ball ins Rollen, ein Detail, das Liveticker-Schreiber Marvin Höltershinken mit stoischer Gelassenheit vermeldete, als wäre das die normalste Sache der Welt.
Sportlich ging es dann schnell zur Sache: Nach vier Minuten lag der Ball bereits im Heseper Netz. Lucian Höving über außen, Onur Acar vollendete, Höltershinken tippte im Ticker nüchtern „braucht nur noch einschieben“. Spelle legte noch vor der Pause nach: Norman Wilmes eiskalt zum 0:2.
Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte, mit einem Tor für Spelle. Hesepe schenkte den Ball her, Acar bedankte sich mit dem 0:3. Kurz Hoffnung für die Gastgeber, als Julius Janknecht nach Vorarbeit von Julian Gößling das 1:3 markierte. Doch Wilmes und Hövelkamp stellten den alten Abstand wieder her.
Endstand 1:5 - Spelle jubelt über Platz fünf, Hesepe bleibt punktlos. „Hesepe nach vorne zu ungefährlich“, hatte Höltershinken zur Halbzeit notiert. Am Ende sollte er recht behalten.
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Wehm zaubert, Esterwegen bolzt

Acht Minuten gespielt, schon stand es 0:2. Oliver Jordan eröffnete, Christian Banaszewski legte nach und ehe Esterwegen richtig den Anstoß verarbeitet hatte, traf Henrik Banaszewski aus 25 Metern sehenswert zum 0:3 (21.). Kurz darauf schob Christian Banaszewski zum 0:4 ein (28.), und Stefan Thomes durfte sich nach einem nicht ganz astreinen Abseitstor ebenfalls in die Torschützenliste eintragen (36.). Halbzeit-Fazit im Ticker von Simon Jansen: „Wehm zaubert, Esterwegen bolzt.“ Treffender lässt sich ein 0:5 kaum zusammenfassen.
Die zweite Hälfte begann dann mit einer akustischen Ansage. „Nach einer harten Ansprache, welche im ganzen Dorf gehört wurde“, kehrte Esterwegen zurück auf den Platz, so stand es im Ticker. Und tatsächlich: Es wurde besser, aber wohl auch, weil Wehm verwaltete. Großchancen gab es trotzdem, manchmal auch mit leichter Slapstick-Note. In der 66. Minute musste Wehm sogar mit dem Arztkoffer aushelfen, weil Esterwegen schlicht seine Sachen vergessen hatte.
Erst spät wurde es für die Gastgeber versöhnlicher: Barry Amadou traf in der 81. Minute, Hamza Camoglu setzte in der Nachspielzeit per direktem Freistoß das 2:5 obendrauf. Zu diesem Zeitpunkt dachte das Publikum laut Ticker aber längst an die Kirmes am Wochenende.
Am Ende bleibt ein klarer Sieg für Wehm, ein engagierter Auftritt in Halbzeit zwei für Esterwegen und ein Liveticker, der mehr bot als nur Zahlen. Danke, Simon Jansen.
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SC Baccum mit neuer Sportkleidun

Der Premiumsponsor der 1. Herrenmannschaft des SC Baccum, Versicherungsmakler Diepenbrock aus Lingen, rüstete zum Saisonstart die Fußballer mit neuen Trikots und Aufwärmshirts aus. Geschäftsführer Thomas Surmann (mitte, rechts), der selbst lange für den SC Baccum Fußball spielte, gehört mit dem Versicherungsbüro Diepenbrock zum Förderverein des SC Baccum und ist dort Vorsitzender und Gründungsmitglied.
Für diese außergewöhnliche große Unterstützung des SC Baccum bedankten sich SCB-Vorsitzender Reinhard Deermann (mitte, 2. v.r.) und Fußballleiter Jürgen Oberboßel (rechts) mit der Mannschaft bei Thomas.
Näheres über den Versicherungsmakler gibt es hier: https://www.diepenbrock-lingen.de/