Politik statt Fußball: Stefan Delheid tritt im Mai nicht mehr als Vorsitzender des SV Breinig an.
Politik statt Fußball: Stefan Delheid tritt im Mai nicht mehr als Vorsitzender des SV Breinig an. – Foto: Dirk Müller / Michael Schneiders
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SV Breinig arbeitet an neuer Führungscrew

„Ausschließlich private Gründe“: Stefan Delheid kandidiert im Mai nicht mehr als Vorsitzender

„Natürlich werde ich mich auch weiterhin beim SV Breinig einbringen“, sagt Stefan Delheid. Aber als 1. Vorsitzender wird er bei der turnusmäßigen Mitgliederversammlung am 15. Mai nicht mehr antreten. Es sind ausschließlich persönliche Gründe, betont der 30-Jährige.

Heirat, Kind und Hausbau prägen zunehmend die freie Zeit des amtierenden Chefs des Mittelrheinligisten. Und beruflich sorgen steht der Versicherungskaufmann vor wachsenden Herausforderungen im Softwarebereich seines Arbeitgebers. Hinzu gekommen ist eine neue Passion: die Kommunalpolitik. Delheid kandidiert für die CDU im Breiniger Ortskern im Wahlbezirk 15, den 2014 Arthur Kaldenbach mit 321 Stimmen Vorsprung vor der SPD direkt geholt hatte. Auf der Reserveliste steht er auf dem weniger aussichtsreichen Platz 18.

Nach Hertha Walheim und einem kürzeren Engagement beim VfL Vichttal war Stefan Delheid noch in der Landesliga-Ära im Winter 2013 zum SV Breinig gestoßen. Bis in den Sommer 2017 hütete er das Tor bei der ersten Mannschaft, wechselte dann in die Zweite. Im Juni 2018 wurde Delheid als Nachfolger von Frank Laumen zum Vorsitzenden gewählt.

„Ich würde mich natürlich nicht aus dem Amt zurückziehen, wenn es keine anderen guten Alternativen geben würde“, sagt Delheid. Die gibt es offensichtlich, wie aus Vereinskreisen zu hören ist. Über Namen will noch niemand öffentlich sprechen. Aber gewiss sei, dass hinter den Kulissen bereits an einer neuen schlagkräftigen Führungsmannschaft für den Mittelrheinligisten gearbeitet werde.
Aufrufe: 11.3.2020, 14:00 Uhr
jül | AZ/ANAutor

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