Im Spitzenspiel ließ der SV Rahrbachtal Vatanspor Meggen keine Chance.
Im Spitzenspiel ließ der SV Rahrbachtal Vatanspor Meggen keine Chance. – Foto: Julian Kaiser

Rahrbachtal triumphiert im Spitzenspiel

Finnentrop/Bamenohl II nun erster Verfolger

SG Lütringhausen/Oberveischede/Kleusheim
5:2
SV Listersch

Trotz einer schwachen Viertelstunde fuhr die SG einen souveränen Sieg ein: „Der Erfolg ist hochverdient, in den ersten 45 Minuten haben wir nichts anbrennen lassen und hatten fast 80 Prozent Ballbesitz. Wir haben allerdings nicht alle Chancen genutzt, sonst hätten wir noch deutlicher geführt. In der zweiten Halbzeit haben wir 15 Minuten schlecht gespielt, aber uns dann wieder gefangen“, berichtete L.O.K.-Co-Trainer Chris Bröcher. Für die Tore der Hausherren zeichneten sich Shahram Momni (2.), Peter Ohm (44./78.), Marvin Teusch (76.) und Tom Dettmer (86.) verantwortlich. Die Listerscheider Tore schossen Jean-Pierre Bonacker (59.) und Alexander Khalladi (71.).

SV Bracht/Wi
4:3
SG Saalhausen/Oberhundem

„Das war ein sehr gutes Spiel von beiden Mannschaften. Saalhausen hätte vor unserer Führung schon treffen können, andererseits hätten wir unmittelbar nach der Pause das 3:1 machen müssen. Durch die individuelle Klasse sind wir letzlich Ende zurück gekommen. Im Endeffekt war es ein verdienter Sieg, auch wenn Saalhausen dran war“, befand Brachthausens spielender Geschäftsführer Marco Jung, der selbst einen Treffer zum Erfolg beisteuerte (74.). Die ersten beiden Tore der Hausherren, die Daniel Stein (25./30.) markierte, fielen durch Foulelfmeter. „Über den ersten Strafstoß lässt sich streiten, der zweite war eine klare Sache“, so Jung. Der 3:3-Ausgleichstreffer des SV ging auf das Konto von Lukas Hille (70.). Für Saalhausen/Oberhundem trafen Emir Güngör (44.), Frederic Weber (57.) und Daniel Mönning (62.).

VSV Wenden II
3:2
FSV Helden

„Das war unser dritten schlechtes Spiel in Folge, aber diesmal war es wenigstens positiv, dass wir die drei Punkte mitgenommen haben“, so das Fazit von Wendens Trainer Christoph Clemens nach dem knappen Heimsieg. Nachdem Benjamin Boecher die Gäste früh in Führung schoss (9.), egalisierte VSV-Akteur Fabian Grebe das Ergebnis wenig später (13.). In der zweiten Hälfte kamen die Hausherren durch Johannes Stahl (52.) und Fabian Hoffmann (80.) zu zwei weiteren Torerfolgen, während der FSV in Person von Murat Coskunsu (90.+2/Strafstoß) lediglich einmal traf. „Der Sieg ist schon verdient, auch wenn es von beiden Seiten eine schlechte Partie war. Wir hatten in Durchgang zwei aber mehr Chancen und insgesamt mehr Ballbesitz. Ich bin für die kommenden Spiele zuversichtlich, da uns heute acht Spieler gefehlt hatten, von denen am nächsten Wochenende wieder sechs dabei sein sollten“, meinte Clemens abschließend.

Drolshagen II
5:3
Finnentrop

„Im Großen und Ganzen war das ein verdienter Heimsieg. Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, auch wenn wir durch individuelle Fehler blöde Gegentore bekommen haben, die wir uns so nicht hätten fangen dürfen. In der ersten Halbzeit hätten wir schon mit einem deutlicheren Vorsprung führen müssen und auch im zweiten Durchgang waren die Chancen da, um das Ergebnis höher zu schrauben“, resümierte Drolshagens Übungsleiter Alexander Ziegeweidt die Partie gegen den Aufsteiger, in der auf SC-Seite Alexander Stahl (20.), Marcel Fraser (42.), Yannik Bieker (44./62.) und Marek Jozef Fraczek (90.) erfolgreich waren. Für Finnentrop trafen sich Khalaf Khalaf (7.), Faton Sabani (36.) und Kevin Mennekes (58.).

Vatansp. Meg
0:4
Rahrbachtal

Der SV Rahrbachtal marschiert weiter: Auch gegen Aufsteiger Meggen fuhr die Truppe von Venhar Bivolaku einen klaren Sieg ein. „In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichener, aber wir hatten etwas mehr von den Spielanteilen. Im zweiten Durchgang haben wir dann richtig Druck gemacht und mit dem 3:0 war der Stecker bei Meggen dann endgültig gezogen. Es ist auf jeden Fall ein verdienter Sieg, weil wir es bis zum Ende hin durchgespielt haben“, sagte Rahrbachtals Betreuer Hartmut Mönig. Yllnor Seferi brachte die Gäste per „berechtigtem“ Foulelfmeter in Führung (31.). In der Folge schraubten Henning Zöllner (48.), Moritz Färber (58.) und Steven Weiskirch das Ergebnis nach oben.

SC Ble/Germ
1:5
BW Hillmicke

Marvin Schwalbe (13./56.), Alexander Bitter (26.) und Spielertrainer Bastian Schildt (35./80.) sorgten für den souveränen Auswärtserfolg des SV. Mike Neus Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 (33.) blieb lediglich Ergebniskosmetik

TuS Rhode
7:1
SV Oberelspe

„Der Sieg ist in der Höhe verdient. Wir waren die klar spielbestimmende Mannschaft, da wir offensiv endlich mal das auf den Platz bekommen haben, wozu wir in der Lage sind“, freute sich Rhodes Trainer Ricco Holz über den Kantersieg, für den Lukas Hermann (16./75.), Cagri Emre Göztepe (35./62.) und Moritz Schwade (45.+1/69./84.) sorgten. Die Gäste, deren Ehrentreffer Peter Arens (26.) markierte, spielten nach einer Gelb-Roten-Karte ab der 59. Minute in Unterzahl. „Es war ein sehr umkämpftes Spiel. Die Überzahl hat uns natürlich nochmal geholfen“, betonte Holz.

SG Kirchveischede/Bonzel II
1:3
Rönkhausen

Obwohl Michael Kirchhoff die heimische SG in Führung schoss (19.), mussten die Hausherren durch Gegentore von den Rönkhausenern Moritz Vollmert (37.), Marius Schmidt (52.) und Erdem Cem Bambal (55.) eine bittere 1:3-Pleite einstecken. „Da wäre mehr drin gewesen. Wir haben die beiden letzten Gegentore innerhalb kürzester Zeit bekommen, vorher ging das Spiel hin und her. Bei der Chancenvwertung haben wir uns aber einfach zu blöd angestellt und zu umständlich gespielt. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, haderte SG-Linienchef Jan Heimes und ergänzte mit Blick auf den misslungenen Saisonstart: „Langsam muss natürlich mal ein Dreier her. Das Potenzial dazu, den Hebel umzulegen, ist auf jeden Fall vorhanden, deshalb bin ich zuversichtlich.“

Finnentrop-B II
6:0
Ottfingen II

„Ottfingen hat über 90 Minuten hinten Beton angerührt und stand mit 11 Mann tief in der eigenen Hälfte“, kommentierte SG-Trainer Fabian Schmidt das Spiel der SV-Zweitvertretung, die auch nach dem siebten Saisonspiel ohne Punkte bleibt. „Wir hatten in der ersten Halbzeit auch schon Chancen, aber haben es nicht geschafft, diese zu verwandeln. Weil Ottfingen so tief stand, war es für uns ein schwieriges Spiel. Der Sieg war aber trotzdem zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, konstatierte Schmidt, dessen Mannschaft durch Treffer von Johann Korn (46.), Pascal Bönninghoff (54./68.), Mike Schrage (67./77.) und Daniel Schröder (71.) nach dem Seitenwechsel das halbe Dutzend voll machte.

775 Aufrufe4.10.2020, 16:06 Uhr
RedaktionAutor

Verlinkte Inhalte