– Foto: Marc Klug

Meggen triumphiert im Spitzenspiel

Rahrbachtal macht es zweistellig

Rahrbachtal
10:2
SC Ble/Germ

„Wir waren von Anfang an überlegen und haben es ruhig und konzentriert runtergespielt. Das Ergebnis ist auch in dieser Höhe verdient“, resümierte Rahrbachtals Betreuer Hartmut Mönig den Kantersieg gegen den Aufsteiger. In die Torschützenliste trugen sich Steven Weiskirch (4./17./60.), Moritz Färber (8./36./54./81./90.), Felix Färber (43.) und Jannik Hatzfeld (76.) ein.

Finnentrop
0:1
Vatansp. Meg

Am Ende war es eine unglückliche Niederlage für den Aufsteiger aus Finnentrop. In einem intensiven Spiel mit vielen Zweikämpfen und Chancen auf beiden Seiten war es ein Flachschuss aus 30 Metern von Meggens Mevlüt Üzer, der FC-Schlussmann Tim Briese durch die Hände rutschte und für die Entscheidung sorgte (61.). „Unser Torwart hat seine Sache bis dahin sehr gut gemacht. Ich denke, dass ein 0:0 vermutlich das gerechtere Ergebnis gewesen wäre. Wir haben hinten raus nochmal ein bisschen Druck gemacht, aber sind nicht mehr zum Torerfolg gekommen. Ich bin mit unserem Saisonstart insgesamt aber sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass wir ein Aufsteiger sind“, sagte FC-Coach Alexander Rotthoff.

FSV Helden
1:2
Drolshagen II

„Wir haben nicht das abgerufen, was wir leisten können. Nichtsdestotrotz war Helden im letzten Drittel ziemlich harmlos, weshalb ich sagen würde, dass der Sieg für uns in Ordnung geht. Durch das späte Tor war natürlich etwas Glück dabei“, fasste Drolshagens Trainer Alexander Ziegeweidt den knappen Auswärtserfolg zusammen. Felix Ludmar Frankes ersten Treffer (2.) konnten die Heldener in Person von Aron Sonderkamop noch egalisieren (32.), aber auf den zweiten Streich Frankes (81.) fanden sie keine Antwort mehr. „In den Spielen, die jetzt anstehen, müssen wir definitiv eine Leistungssteigerung zeigen, wenn wir Punkte holen wollen“, warnte Ziegeweidt abschließend.

SG Saalhausen/Oberhundem
6:0
VSV Wenden II

„Mit der gezeigten Leistung können wir keinen Blumentopf gewinnen“, fand Wendens Trainer Christoph Clemens nach der bitteren Auswärtsniederlage, die auch in dieser Höhe „absolut in Ordnung“ sei, deutliche Worte. Vier der sechs Gegentore habe sich sein Team wegen individueller Fehler selbst zuzuschreiben. Hinzu kam, dass die Wendener nach einer roten Karte für Tobias Weingarten wegen hohen Beins (44.) eine komplette Halbzeit in Unterzahl agieren mussten. „Die Aktion war sehr unglücklich, aber den Platzverweis kann man vertreten“, befand Clemens und forderte von seinem Team umgehend Konsequenzen: „Wir müssen in jedem einzelnen Mannschaftsteil anpacken, die Leistung war miserabel.“

Ottfingen II
0:4
SV Bracht/Wi

„Man muss sagen, dass Ottfingen total ersatzgeschwächt angetreten ist und deshalb kein ebenbürtiger Gegner war. Wir haben das Spiel von Beginn an dominiert, auch wenn wir bis zur Halbzeit nur selten richtig zielstrebig in Richtung des gegnerischen Tores gekommen sind“, kommentierte Brachthausens Geschäftsführer Marco Jung, sagte aber auch: „Wir müssen zusehen, dass die verletzten Kräfte zurückkehren, da wir gegen einen stärkeren Gegner vermutlich Probleme bekommen hätten.“ Daniel Stein traf wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff (45.) zur Führung der Gäste. Nach dem Seitenwechsel schraubten Jan Niklas Derkum (50./80.) und Lukas Hille (87.) das Ergebnis auf 4:0 nach oben.

SG Albaum/Heinsberg
1:4
Finnentrop-B II

Pascal Bönninghoff (20./82.), Pierre Bönninghoff (36.) und Michael Mason (75.) brachten die angereiste SG-Reserve auf die Siegerstraße. „Das Ergebnis wird dem Verlauf gerecht. Wir hätten zwar das ein oder andere Tor mehr machen können, aber Albaum hätte auch nochmal treffen können, deshalb geht der Drei-Tore-Vorsprung in Ordnung“, konstatierte Finnentrops Trainer Fabian Schmidt. Andere Töne schlug Albaums Trainer Bernd Beckmann an: „Das Ergebnis wird dem Verlauf nicht gerecht, meine Spieler haben alle Vorgaben erfüllt. Wir haben einen Handelfmeter nicht bekommen und im Gegenzug ein Tor kassiert. Auch die anderen Gegentreffer sind aus persönlichen Fehlern resultiert. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, da sie sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hat.“ Das einzige Tor für Albaum blieb Jonas Sellmann (80.) vorbehalten.

SG Kirchveischede/Bonzel II
2:9
SG Lütringhausen/Oberveischede/Kleusheim

Die angereiste SG feierte durch Treffer von Christopher Struck (19./63.), Christian Grammel (19./55./66./80./85.), Peter Ohm (26.) und Steffen Schneider (90.) ein Schützenfest und bescherte der Kirchveischeder Reserve die vierte Niederlage im vierten Spiel. „Unser größtes Problem ist, dass wir momentan einfach zu viele Gegentore kassieren. Unser Torwart, Alexander Sauer, hatte sich in der ersten Halbzeit verletzt und der Ersatztorwart musste erst geholt werden. Aus dieser Unordnung sind die ersten drei Gegentore resultiert. Nach der Pause war die Mannschaft dann verunsichert“, befand Kirchveischede-Trainer Jan Heimes. Angesichts der noch jungen Saison blickte er den kommenden Partien aber optimistisch entgegen: „Wir halten in allen Partien eigentlich gut mit und es sind noch viele Spiele zu absolvieren.“

SV Oberelspe
1:3
SV Listersch

„Der Sieg für Listerscheid ist absolut verdient. Wir haben eine schlechte Leistung gezeigt und sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen. In der 70. Minute haben wir überhaupt erst angefangen, richtig Fußball zu spielen“, haderte Oberelspes Trainer Adrian Schulte mit dem Auftritt seiner Mannschaft und forderte: „Die Einstellung des Teams muss sich einfach ändern. Es gilt, die Zweikämpfe wieder anzunehmen.“ Nachdem es torlos in die Kabinen ging, sorgten die Listerscheider Akteure Xhevat Belegu (48.), Jean-Pierre Bonacker (55.) und Sven Folwarczny (60.) schnell für die Entscheidung zugunsten der Gäste. Martin Schumachers Elfmetertreffer (61.) blieb lediglich Ergebniskosmetik.

BW Hillmicke
4:0
TuS Rhode
Trotz des klaren Ergebnisses sprach Hillmickes Spielertrainer Bastian Schildt, der selbst einen Treffer (20.) beisteuerte, von einem glücklichen Sieg und sagte: „Wir haben kämpferisch zwar gut dagegen gehalten, aber Rhode hätte auch ein oder zwei Tore machen können oder müssen. Wir haben allerdings das Spielglück gehabt und die Kontersituationen gut ausgespielt.“ Für die übrigen Torerfolge waren Marvin Schwalbe (41.), Alexander Bitter (84.) und Marius Stracke (90.+2) verantwortlich.

714 Aufrufe27.9.2020, 17:47 Uhr
RedaktionAutor

Verlinkte Inhalte