2026-02-09T08:36:21.830Z

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SV Baindt: "Wir haben sicher noch Luft nach oben"

FuPa-Teamcheck: Neuer Trainerstab will Potenzial des SV Baindt heben

von Matthias Kloos · Heute, 08:00 Uhr · 0 Leser
Der SV Baindt geht mit dem neuen Trainerduo Philipp Boehnke (links im Bild) und Markus Keller in die Rückrunde.
Der SV Baindt geht mit dem neuen Trainerduo Philipp Boehnke (links im Bild) und Markus Keller in die Rückrunde. – Foto: SV Baindt

Beim SV Baindt beginnt die Rückrunde in der Bezirksliga Bodensee mit einem klaren Schnitt: neues Trainerteam, neue Spielidee, neue Impulse. Sportlich liegt die Mannschaft in Schlagdistanz zur Spitze – doch die personelle Breite ist ein Risiko.

Neuer Trainerstab, neue Idee

Der SV Baindt geht mit einem komplett neuen Trainerteam in die Rückrunde. Trainer Markus Keller, Co-Trainer Philipp Boehnke und Torspieler-Trainer Luca Bosch sind seit dem 01.01.26 im Amt. Entsprechend steht die Vorbereitung im Zeichen grundlegender Arbeit. „Zunächst mal der Klassiker auf physische Elemente auch der Infrastruktur geschuldet und implementieren einer neuen Spielidee“, beschreibt das Duo die Schwerpunkte.

Solide Basis, ungenutztes Potenzial

Die Hinrunde liefert eine stabile Ausgangslage. Baindt steht mit 26 Punkten aus 16 Spielen auf Rang sieben. „Es war von den Ergebnissen her eine solide Hinrunde“. Gleichzeitig betont Boehnke: „Zu den Spielen kann ich nicht allzu viel sagen, da Markus Keller und ich erst jetzt dazugestoßen sind.“ Die Einschätzung basiert deshalb auf persönlicher Kenntnis des Kaders: „Ich kenne die Jungs allerdings schon länger und weiß deshalb, dass sicher noch mehr Potenzial in ihnen steckt und durchaus mehr möglich ist.“

Luft nach oben bleibt Thema

„Da das komplette Trainerteam neu ist kann zu den Erwartungshaltungen zu Beginn der Runde und deren Eintreten oder eben auch nicht, nichts gesagt werden. Tatsache ist aber, dass wie bereits erwähnt wir sicher noch Luft nach oben haben.“

Schmaler Kader, starker Charakter

Die größte Sorge gilt der Kaderbreite. „Wir haben leider nach der Hinrunde zwei Spieler verloren. Dadurch ist unser Kader in der Breite nicht allzu groß.“ Trotz dieses Engpasses sehen die Trainer die Mannschaft positiv: „Die Truppe ist allerdings stark besetzt und besteht aus super Charakteren.“ Die Botschaft an den Kader ist eindeutig: „Wir werden jeden einzelnen Spieler brauchen und setzen auch auf jeden Einzelnen.. Deshalb hoffen wir, dass wir möglichst verletzungsfrei durch die restliche Runde kommen.“

Dranbleiben statt verwalten

Das Saisonziel ist klar formuliert. „Wir wollen tabellarisch dranbleiben an der Spitzengruppe und uns fußballerisch weiterentwickeln.“ Der Abstand nach oben ist überschaubar: Tabellenführer SV Oberzell hat 35 Punkte, dahinter folgen Unterzeil/Seibranz und Maierhöfen/Grünenbach mit je 33 sowie Eschach mit 32. Baindt liegt nur sechs Punkte hinter Platz vier.

Bewegung im Kader

Personell gab es deutliche Veränderungen. Abgänge verzeichnet der Verein mit Sandro Caltabiano zum TSV Tettnang, Kneisl Philipp zum SV Wolfegg und Kale Adnan zum SV Blitzenreute. Neu dazu kommt Luis Kiefer vom ASV Aichwald.

Favoritenrolle an Oberzell und Eschach

Im Titelrennen sehen die Baindter Verantwortlichen zwei klare Kandidaten. „Meisteranwärter sind der SV Oberzell und der TSV Eschach“, lautet die Einschätzung. Aussagen zum Abstiegskampf gibt es keine.