
Der SV Bad Rothenfelde hat im Rennen um die Meisterschaft ein wichtiges Zeichen gesetzt. Mit einem hart erarbeiteten 2:1 (0:1)-Heimsieg gegen den Hagener SV behauptete die Mannschaft ihre Ambitionen im Aufstiegskampf. Für die Gäste hingegen spitzt sich die Lage nach der vierten knappen Niederlage in Folge zu – sie stehen nun auf den Abstiegsrängen.
Dabei erwischte der Hagener SV den besseren Start. Mitte der ersten Halbzeit brachte Malte Wiethaupt seine Mannschaft per Foulelfmeter mit 1:0 in Führung, nachdem Luca Kleine Heitmeyer zuvor im Strafraum zu Fall gebracht worden war. In der Folge verteidigten die Gäste ihre knappe Führung mit großem Einsatz und hielten den Tabellenzweiten lange in Schach.
Erst in der zweiten Halbzeit erhöhte Bad Rothenfelde den Druck spürbar. Der Ausgleich durch Robin Schröder in der Mitte des zweiten Durchgangs war die logische Konsequenz einer zunehmend dominanten Spielphase der Gastgeber. In der Schlussphase ging Bad Rothenfelde schließlich volles Risiko – mit Erfolg: Tobias Keller erzielte wenige Minuten vor dem Abpfiff den umjubelten Siegtreffer.

„Hagen hat heute sehr robust gegen den Ball gearbeitet. Durch einen Elfmeter sind wir dann zunächst in Rückstand geraten. In der Halbzeit haben wir zwei, drei Dinge angesprochen, die wir in der zweiten Halbzeit gut umgesetzt haben. Dadurch haben wir uns immer mehr Chancen herausgespielt und uns am Ende auch dafür belohnt. Den Sieg haben wir uns insgesamt erarbeitet und letztlich auch erzwungen“, sagte Bad Rothenfeldes Trainer Stefan Balsottemeyer.
Auf der Gegenseite zeigte sich Hagener Trainer Mathias Lührmann enttäuscht: „Meiner Meinung nach eine sehr unglückliche Niederlage."
Während Bad Rothenfelde weiter im Aufstiegsrennen bleibt, stehen dem Hagener SV nun richtungsweisende Wochen bevor: In den kommenden drei Spielen trifft das Team auf direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.