Simon Schweiger und der VfR Hausen haben den Negativlauf stoppen können.
Simon Schweiger und der VfR Hausen haben den Negativlauf stoppen können. – Foto: Juergen Rudigier

VfR Hausen hofft auf eine Wende in den kommenden Wochen

Beim SV Au-Wittnau läuft es weiter rund

Simon Schweiger, der Trainer des VfR Hausen, gibt sich nicht die geringste Mühe, etwas am missglückten Saisonstart seiner Mannschaft schönzureden. Dass der VfR aus vier Spielen nur vier Zähler geholt hat „ist absolut nicht zufriedenstellend. Wir verspüren schon Druck, den Anschluss nach oben herzustellen.

Denn wir haben eine gute Mannschaft und wollen nicht nur in der Tabelle rumdümpeln.“ Hoffnung macht den Hausenern, die in der vergangenen Saison bis zum Corona-Break ungeschlagen geblieben waren, der 3:2-Heimsieg am Samstag gegen den FFC II. Da verspielte der VfR zwar eine 2:0-Führung, konnte aber nach dem 2:2-Ausgleich das Spiel noch für sich entscheiden. Am nächsten Wochenende haben die Hausener spielfrei, danach geht es zum FV Herbolzheim: „Diese Pause sehe ich wie eine zweite Vorbereitung“, sagt Schweiger, „denn wir hatten zum Saisonstart sehr viele Urlauber.“

SV Au-Wittnau marschiert weiter

Wenn es läuft – dann läuft´s. So lässt sich die aktuelle Lage beim SV Au-Wittnau zusammenfassen. Durch einen 2:1-Heimerfolg gegen die SG Nordweil-Wagenstadt haben die Hexentäler ihre Position an der Tabellenspitze behaupten können und sind weiter in allen Wettbewerben ungeschlagen. Vier Tage nach dem erstmaligen Einzug ins Viertelfinale des südbadischen Verbandspokals durch ein 2:0 gegen den SC Hofstetten geht der Höhenflug beim bodenständigen Landesligisten damit weiter. Den frühen Rückstand gegen die SG Nordweil-Wagenstadt durch Nico Levis (2.) egalisierte Philipp Kaiser (9.) noch in der Anfangsphase. Kaiser war es dann auch der in der 89. Minute den Siegtreffer für seine Mannschaft erzielte. Auch wenn der SV Au-Wittnau urlaubsbedingt in den kommenden Wochen teamintern ein wenig umbauen muss, ist der Elf von Heiko Günther der Platz an der Tabellenspitze nicht so einfach zu nehmen. Die Günther-Elf gilt seit Jahren als verschworene Einheit und hat in der bisherigen Saison durchgehend überzeugt. Spielausschuss Reiner Kloos ist dennoch bemüht die bisherigen Erfolge richtig einzuordnen: „Wir wissen, dass es sich alles auch wieder schnell ändern kann. Dennoch sind wir natürlich froh darüber, dass es aktuell so gut läuft.“

Aufrufe: 030.8.2021, 20:00 Uhr
Toni Nachbar und Lukas Karrer (BZ)Autor