Der FC Portugiesen, hier Marco Harle, findet sich noch in der Findungsphase | Foto: Thorsten Lüdtke
Der FC Portugiesen, hier Marco Harle, findet sich noch in der Findungsphase | Foto: Thorsten Lüdtke

Findungsphase beim FC Portugiesen Freiburg dauert an

SV Au-Wittnau II atmet nach 3:0-Erfolg auf

Sechs Spiele, lediglich ein Punkt, so lautet die Ausbeute des FC Portugiesen Freiburg. Doch kein Grund zur Panik: "Die wichtigen Spiele kommen jetzt", sagt der Coach. Aufatmen kann die Reserve des SV Au-Wittnau nach dem ersten Saisonsieg.

Au-Wittnau II atmet auf
„Wir waren zuletzt doch arg gebeutelt“, fasste Robert Maier, Trainer des SV Au-Wittnau II den Saisonstart seiner Mannschaft in der Kreisliga A, Staffel II, zusammen. Schritt für Schritt ging es dennoch zuletzt bergauf bei der Landesliga-Reserve der Au-Wittnauer. Nachdem in der Vorwoche durch ein 2:2 die Serie von zuvor vier Niederlagen am Stück beendet wurde, gab es beim 3:0-Erfolg beim SV Kappel den ersten Saisonsieg. „Wir haben zuletzt viele individuelle Fehler gemacht, nun ist es uns gelungen diese zu reduzieren“, lobte Maier seine Spieler, denen er zudem gute Trainingsleistungen attestierte. „In solchen Situation zeichnet sich auch immer wieder das ruhige Umfeld im Verein aus“, nannte Maier die Gründe, warum sich weder er noch seine Mannschaft vom Fehlstart mit lediglich zwei Punkten aus den ersten sechs Partien hatte verrückt machen lassen. Mit nunmehr fünf Zählern auf der Habenseite empfängt die Maier-Elf am kommenden Sonntag in Waltershofen eine der formstärksten Mannschaften der Liga und kann dort dass neu gewonnene Selbstvertrauen direkt unter Beweis stellen.


Findungsphase dauert weiter an

Nach dem großen Kommen und Gehen in der Sommerpause suchen die Portugiesen Freiburg weiter nach Stabilität in der Kreisliga A, Staffel II. „Wir können unsere vielen Ausfälle aktuell einfach noch nicht kompensieren“, nannte Jamal El Haddouchi einen Hauptgrund für den Fehlstart seiner Mannschaft. Der Trainer der Freiburger war nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Wolfenweiler-Schallstadt dennoch zuversichtlich, dass kommende Woche gegen den ebenfalls noch sieglosen FSV Ebringen der erste Dreier eingefahren werden kann. Die Aufgabe, einen kompletten Umbruch einleiten zu müssen, ist für El Haddouchi mehr Segen als Fluch. „Die jungen Spieler brauchen noch etwas Zeit aber wir sind dabei uns zu finden und werden unser Ziel, den Klassenerhalt, erreichen“, gibt sich der neue Mann an der Seitenlinie der Portugiesen kämpferisch. Dass es bisher nur zu einem Zähler gereicht hat, liegt für El Haddouchi neben vielen urlaubs- und verletzungsbedingten Absagen auch an dem schweren Auftaktprogramm seiner Mannschaft. „ Nun kommen die Gegner, mit denen wir uns auf Augenhöhe sehen. Jetzt geht die Saison für uns erst so richtig los“, so El Haddouchi weiter. Um nach dem verpatzten Start mit nur einem Zähler aus den ersten sechs Partien etwas Ruhe in den Verein zu bekommen, ist ein Sieg gegen Ebringen allerdings Pflicht.

Aufrufe: 011.9.2017, 16:00 Uhr
Lukas Karrer (BZ)Autor

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