Matthias Rosmanith ist mit der jüngsten Entwicklung seiner Mannschaft hochzufrieden
Matthias Rosmanith ist mit der jüngsten Entwicklung seiner Mannschaft hochzufrieden – Foto: Claus G. Stoll

FC Freiburg-St. Georgen beendet seine Durststrecke in Laufenburg

SV Au-Wittnau gewinnt das Verfolgerduell gegen Wyhl und bleibt oben dabei

Nach sechs sieglosen Partien in Folge hat der FC Freiburg-St. Georgen wieder einen Dreier in der Landesliga eingefahren. Mit 3:2 setzte sich die Mannschaft von Matthias Rosmanith beim SV 08 Laufenburg durch und beendete damit nicht nur seine Sieglosserie, sondern sammelte auch erstmals seit Ende August überhaupt wieder Zählbares auf fremdem Rasen. „Die letzten zwei, drei Wochen waren schon sehr positiv. Wir haben uns jetzt dann auch belohnen können“, sagte Trainer Matthias Rosmanith

Mit einem Doppelschlag in der ersten Viertelstunde des zweiten Durchgangs drehten die Gäste die Begegnung. Marcel Klüber (53.) und Victor Maag (56.) machten mit ihren Treffern eine schwächere erste Hälfte schnell vergessen. „Nach der Pause waren wir direkt sehr gut im Spiel“, so Rosmanith. Laufenburg konnte nachdem Tobias Geis vom Elfmeterpunkt aus auf 3:1 gestellt hatte (71.) in der Schlussminute noch einmal verkürzen, am letztlich verdienten Auswärtsdreier der Freiburger änderte das nichts mehr. So endete die Durstrecke der Grün-Weißen, die sich durch den ersten Sieg in der Fremde in dieser Spielzeit auch auf einen Nicht-Abstiegsplatz geschoben haben. „Wir hatten phasenweise viele Verletzte, darunter hat auch unsere Stabilität gelitten“, so Rosmanith. Nun will der Coach des Tabellenelften mit seiner Mannschaft im Derby gegen den Freiburger FC II am Sonntag nachlegen.

Der SV Au-Wittnau bleibt oben dabei

Der Saisonverlauf des SV Au-Wittnau kommt bisher dem Besuch in einem Hallenbad gleich. Nach tollem Saisonstart riss die Welle die Hexentäler kurzzeitig nach unten und die Mannschaft um Kapitän Andreas Zimmermann blieb in fünf Spielen in Folge sieglos, nun folgte mit neuem Schwung beim SC Wyhl der dritte Sieg in Serie. Mit 2:1 setzte sich die Elf von Heiko Günther im Verfolgerduell durch, obwohl sie über weite Teile der zweiten Spielhälfte nach einer roten Karte gegen Sebastian Rapp (53.) mit einem Mann weniger agieren musste. „Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und einem tollen Willen im Team ist es uns gelungen diesen Dreier in Wyhl einzufahren. Wir hatten uns als Ziel gesetzt 25 Punkte bis zur Winterpause zu sammeln, nun sind es bereits 27“, sagte Günther. Der Coach der Hexentäler will nicht allzu tief stapeln, bleibt aber dennoch vorsichtig: „Uns hat keiner auf der Rechnung. Natürlich wollen wir dennoch oben dabeibleiben. Eine Spitzenmannschaft sind wir aber natürlich nicht.“ So bleiben im Verein weiter alle Möglichkeiten in dieser Saison historisches zu erreichen. Neben der besten Platzierung in der Landesliga in der Vereinsgeschichte, winkt auch noch der Einzug ins Halbfinale im südbadischen Pokal. „Die Mannschaft und das komplette Umfeld fiebert bereits jetzt diesem Spiel entgegen“, sagt Günther über die Partie beim Verbandsligisten DJK Donaueschingen, die für den 18. Dezember angesetzt ist.

Aufrufe: 015.11.2021, 18:30 Uhr
Lukas Karrer (BZ)Autor