Ivan Rakonic rechts vom SVA Palzing im Duell mit zwei Spielern des SV Kasing.
Ivan Rakonic rechts vom SVA Palzing im Duell mit zwei Spielern des SV Kasing. – Foto: Lehmann

Auf zum nächsten Abstiegsendspiel: SVA Palzing will den FC Alte Haide abschütteln

Fußball-Bezirksliga

Für den SVA Palzing laufen die Wochen der Wahrheit. Nach dem 2:2 gegen Kasing steht mit der Partie gegen Alte Haide gleich der nächste Abstiegskracher an.

Palzing – Seit der Winterpause haben die Fußballer des SVA Palzing nur „Endspiele“. Der Tabellenzwölfte der Bezirksliga Nord ist also in Übung, wenn er am Mittwochabend (19.30 Uhr) den FC Alte Haide-DSC München zum vorläufigen Höhepunkt seines Restprogramms empfängt. „Gegen den direkten Konkurrenten zu punkten, wäre natürlich super wichtig“, sagt Sepp Summerer, der Trainer der Palzinger. Er baut auf die gute Bilanz gegen Gegner aus dem Tabellenumfeld.

Amp Palzing
2:1
Alte Haide

Der SVA hat eine erschreckende Erfolgsquote gegen die besten Teams der Liga: Nur einen Punkt, diesen ausgerechnet gegen Spitzenreiter ASV Dachau, holten die Ampertaler in ihren bisher elf Spielen gegen die Top Sechs der Bezirksliga. Die Bilanz gegen die Mannschaften von Platz sieben abwärts ist deutlich besser: Dank dieser 20 von 42 möglichen Zählern hat die Elf von Sepp Summerer Chancen auf den Klassenerhalt.

Auch der direkte Vergleich ist ein Thema

Am vergangenen Freitag spielte der SVA Palzing 2:2 gegen den SV Kasing, einen direkten Konkurrenten im Rennen um den letzten Abstiegsrelegationsplatz. Wie Kasing wollen Summerer und seine Mannen nun auch den FC Alte Haide mindestens auf Distanz halten und im Idealfall abschütteln. Der direkte Vergleich, auch ein Thema, geht nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel in München aktuell an den Gegner.

(Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s jetzt auch in unserem regelmäßigen Freising-Newsletter.)

Die Gäste aus der Landeshauptstadt liegen einen Platz hinter dem SVA. Sie haben bis dato vier Punkte weniger geholt, aber auch ein Spiel weniger absolviert. Dass der FC Alte Haide weiterhin realistische Chancen auf den Klassenerhalt hat, verdankt er einer Energieleistung am vergangenen Wochenende in der Partie beim TSV Rohrbach: Nach 24 Minuten lagen die Münchner bereits mit 0:2 zurück, ehe Roman Gertsmann das Spiel im Alleingang drehte. Der Goalgetter (14 Saisontore) war der umjubelte Held beim 3:2-Erfolg.

Noah Staudt kann ein wichtiger Faktor werden

„Alte Haide hat Qualität, vor allem in der Offensive mit Roman Gertsmann und Christoph Traub. Der Sieg in Rohrbach war nach diesem Rückstand aber schon eine Überraschung“, sagt SVA-Coach Summerer. Und weiter: „Aber wir können gut dagegenhalten.“

Den Palzingern fehlen weiterhin Marcel Radlmaier und Benedikt Reiter, zwei wichtige Spieler, doch Summerer ist optimistisch: „Wir kommen zu Abschlüssen.“ Noah Staudt ist einer aus der Offensivabteilung, der mit seinen Dribblings den Unterschied machen kann. „Er kann zwar kaum trainieren und ist nicht bei 100 Prozent, aber er kann überraschende Dinge veranstalten“, sagt Summerer. Staudt kann ein Faktor im wichtigen Spiel gegen Alte Haide werden.

Noch mehr aktuelle Nachrichten aus dem Landkreis Freising finden Sie auf Merkur.de/Freising.

Aufrufe: 03.5.2022, 14:00 Uhr
Moritz StalterAutor