Jürgen Strube hat nur noch in der Rückrunde das Sagen in Schwetzingen. Foto: Fischer
Jürgen Strube hat nur noch in der Rückrunde das Sagen in Schwetzingen. Foto: Fischer

Strube muss im Sommer gehen

SV 98 trennt sich zur neuen Saison von Jürgen Strube +++ Vermutlich wieder interne Lösung

Das fünfte Testspiel des Fußball-Verbandsligist SV 98 Schwetzingen geriet zur Nebensache. Die Meldung, dass Trainer Jürgen Strube in der neuen Saison nicht mehr auf der Bank sitzt, dominierte. Dennoch kurz zum Spiel: Der SV 98 setzte seine Negativserie fort und verlor auf eigenem Platz gegen den Südwest-Oberligisten TuS Mechtersheim mit 3:5.

Die Schwetzinger Tore erzielten Sören Ruder (8.), Patrick Morscheid (35.) sowie Jannik Hofmann (88.). Doch mit dieser Negativserie soll es nichts zu tun haben, dass Jürgen Strube in der kommenden Saison nicht mehr das Traineramt beim SV 98 ausüben wird.

"Muss diese Entscheidung akzeptieren"

"Der Verein ist an mich herangetreten und hat mir verkündet, dass er in der neuen Runde nicht mehr mit mir plant. Ich muss diese Entscheidung akzeptieren. Das wird mich aber nicht abhalten, in den verbleibenden Spielen engagiert meine bisherige Arbeit fortzusetzen", sagte Jürgen Strube nach dem Spiel gegen Mechtersheim. Vom sportlichen Leiter des SV 98, Willi Schöneck, war Konkreteres in Erfahrung zu bringen. "Die sportliche Leitung des Vereins, Präsident Rainer Zimmermann, Abteilungsleiter Thomas Schmitt und ich sind zu der Übereinstimmung gekommen, dass der zukünftige Trainer der ersten Mannschaft sich mehr im Verbund auch beim Team der Zweiten sowie der A-und B-Jugend einbringen muss. Das ist ein zeitlicher Mehraufwand, den Jürgen, der in Mörlenbach wohnt schwer aufbringen kann. Auch wird in Zukunft vom Verband gefordert, dass die Übungsleiter der Verbandsliga eine Trainerlizenz besitzen müssen, die hat Jürgen nicht." Schöneck ist es nicht leicht gefallen, Strube die Entscheidung mitzuteilen.

Steffen Kohl als Nachfolger schon in den Startlöchern?

"Jürgen hat sein Amt als Cheftrainer in den eineinhalb Jahren bestens ausgeführt und ist ein SV-ler durch und durch. Von so Jemanden trennt man sich sehr ungern." In den Gesprächen sickerte durch, dass es gut möglich ist, dass der Verein erneut eine interne Trainerregelung anstrebt. Der bisherige Co-Trainer Steffen Kohl, der in Schwetzingen wohnt und die Trainerlizenz besitzt, könnte Strube in der neuen Runde beerben. Dies wurde allerdings von Seiten des Vereins weder bestätigt, noch dementiert.

958 Aufrufe17.2.2015, 09:24 Uhr
Lothar FischerAutor

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