Mit der Fankurve im Rücken bfrennt beim SV Ottfingen in dieser Saison nichts an. In acht Liga-Spielen gab es am "Siepen" sieben Siege und lediglich ein Unentschieden. Fotos (2): juka, sta
Mit der Fankurve im Rücken bfrennt beim SV Ottfingen in dieser Saison nichts an. In acht Liga-Spielen gab es am "Siepen" sieben Siege und lediglich ein Unentschieden. Fotos (2): juka, sta

"Wollen sie ärgern"

Aufsteiger Rüblinghausen bei Herbstmeister Ottfingen zu Gast

SV 1931 Ottfingen - VfR Rüblinghausen (So 14:30)
Hurra, wir haben wieder ein Heimspiel! So, oder so ähnlich, dürfte man im Lager des Spitzenreiters SV Ottfingen (29 Punkte) denken, der den VfR Rüblinghausen (13./15) am „Siepen“ empfängt, wo es bislang, im Gegensatz zu den Begegnungen auf fremdem Terrain, richtig gut läuft (sieben Siege, ein Unentschieden, keine Niederlage!).

Und so ist der Respekt auf Seiten der Gäste schon groß: „Sie sind zuhause eine absolute Macht. Aber sie haben auswärts Punkte gelassen. Wir haben nichts zu verlieren, wir wollen sie ärgern“, sieht Trainer Avdi Qaka, dessen Hinrundenfazit gemischt ausfällt, seine Truppe nicht gänzlich chancenlos: „Vom Potenzial her ist der Tabellenplatz etwas wenig, da haben wir uns auch etwas mehr ausgerechnet. Aber uns begleitet auch ein enormes Verletzungspech.“ So fallen am „Siepen“ Luca Cordes, Eugen German, Ruben Beck, Tecelli Yilmaz, Thomas Burghaus, Daniel Stahl, Jonathan Knott und Marco Sondermann aus.

F: Stefan Stark
F: Stefan Stark

„Diese Hinrunde hat uns gezeigt, dass wir zwar eine Riesenqualität in der Mannschaft haben, wir allerdings auch in jedem Spiel mit dem nötigen Siegeswillen und der Bereitschaft agieren müssen, um Erfolg zu haben“, resümiert derweil SVO-Linienchef Benjamin Simon, der weiß: „Wir müssen auswärts konstanter punkten“. Gegen Rüblinghausen dürfen die Schwarz-Gelben allerdings zuhause ran und sind der klare Favorit, wenngleich Simon vor dem „Underdog“ warnt: „Sie haben in fünf der letzten sechs Spiele mindestens drei Treffer erzielt.“

Während auf SVO-Seite Luca Petri, Alex Glustschenko, Lennart Lentrup, Jonas Niederschlag und Karimu fehlen ist der Einsatz von Angreifer Patrick Diehl noch fraglich. Klar ist: Alles andere als ein „Dreier“ wäre für den absoluten Titelkandidaten eine Enttäuschung, denn der SVO möchte in der Winterpause sicherlich zu gerne nicht nur aufgrund des besseren Torverhältnisses oben stehen, sondern auch mit mehr Punkten als die Kontrahenten.


Schiedsrichter: Alim Karagülle

Aufrufe: 29.11.2018, 10:00 Uhr
Stefan StarkAutor

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