Der SuS Niederschelden setzte sich bei der SG Siegen-Giersberg durch und steht in der zweiten Runde des Kreispokals.
Der SuS Niederschelden setzte sich bei der SG Siegen-Giersberg durch und steht in der zweiten Runde des Kreispokals. – Foto: sta

Favoriten setzen sich durch

Hickengrund, Bad Berleburg und Niederschelden in Runde zwei

TuS Eisern
1:5
Hickengrund

„Die erste Großchance hatten wir, letztlich war Hickengrund aber einfach besser, hatte vor allen Dingen viel mehr Tempo. Unser Torwart Benedikt Dielmann hat noch ein paar Dinger schön gehalten, wir hatten aber bestimmt auch drei, vier gute Chancen“, sagte Eiserns Trainer Uwe Krämer, der auf zehn (!) Stammspieler verzichten musste und dadurch einige Akteure aus der A-Jugend und der „2. Welle“ einsetzte.

So war der Ehrentreffer von Fabian Moos (89.) zweifellos verdient. Bis dahin freilich hatte der A-Ligist aus dem Hickengrund dank der „Buden“ von Philipp Rath (22.), Alexander Patt (41.), Tim Mirr (47./67.), und Philipp Gühmann (69.) längst die Weichen gestellt.


VfB Banfe
0:4
Bad Berlebu.

„Das war kein gutes Spiel von uns“, meinte Berleburgs Trainer Martin Uvira. „Banfe war personell geschwächt und hat gut verteidigt. Sie haben das sehr ordentlich gemacht. Wir haben wenig Lösungen gefunden und uns insgesamt schwer getan“, so Uvira.

Zumindest Tarek Benyagoub hatte sein Visier gegen den B-Ligisten sauber eingestellt – er traf zunächst doppelt zur 2:0-Führung des Landesligisten (9. und 50.) und verwandelte schließlich auch einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter zum 4:0-Endstand zu Gunsten der Kurstädter (82.). Das 3:0 für Berleburg ging auf das Konto von „Kapitän“ Yannik Lückel (78.).


SG Giersberg
1:3
SuS Nieders.

„Niederschelden hatte lange Zeit viel Tempo und hat viel Dampf erzeugt. Das ist schon eine richtig gute Bezirksliga-Mannschaft. Wir haben aber sehr gut dagegen gehalten. Wenn wir dieses Tempo auf die A-Liga übertragen können, bin ich guter Dinge. Das war wieder meine Mannschaft, wie ich sie kenne“, zeigte sich SG-Trainer Christoph Spies durchaus zufrieden.

Nachdem die Gastgeber mit zwei dicken Chancen gestartet waren, hielt Giersbergs Torwart Timo Schölzke einen Foulelfmeter von Leon Boger (10.). Nach dem 0:1 durch Matthias Bachhofer (33.), der einen sehr schönen Spielzug veredelte, machte es Boger in der 47. Minute besser und verwandelte den nächsten Foulelfmeter zum 0:2. Abdesamad Oujagaoui (50.) erhöhte, ehe Leonard Dangendorf (76.) das 1:3 markierte – danach verzeichneten die Giersberger noch zwei Pfostenschüsse. Dazwischen sah SuS-Akteur Thomas Kraus „Rot“ (82.).

Aufrufe: 024.9.2020, 20:30 Uhr
krup / ubauAutor

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