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FC Bad Oeynhausen: Zeit ist reif für die Wende

Der FC Bad Oeynhausen holte zuletzt zwei Remis. rnDas wird gegen Hövelhof nicht reichen, ein Sieg ist dringend erforderlich.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen: So könnte man wohl die vergangenen beiden Partien des abstiegsbedrohten Fußball-Landesligisten FC Bad Oeynhausen beschreiben. Nach dem Trainerwechsel von Holm Windmann auf Daniel Wehmeyer ist der FCO in den beiden zwei Spielen ungeschlagen. „Das soll auch so bleiben“, sagt Daniel Wehmeyer vor dem enorm wichtigen Spiel gegen den Hövelhofer SV.

Dabei wäre durchaus mehr drin gewesen als zwei Unentschieden. Beim 2:2 in Heide-Paderborn nutzten die Kurstädter den schwachen Auftritt ihrer Gastgeber nicht konsequent aus. Immerhin darf das Unentschieden als Teilerfolg gewertet werden, da die Mannschaft fast die gesamte 2. Halbzeit lang das 2:2 hielt, in der Schlussphase konzentriert blieb und keinen Gegentreffer mehr zuließ. Das gelang beim Nachholspiel in Maaslingen (3:3) nicht.

Hier hatte der FC Bad Oeynhausen zur Halbzeit mit 0:2 zurückgelegen, obwohl er in den ersten 45 Minuten deutlich mehr Ballbesitz hatte. Innerhalb von nur 20 Minuten drehte der FCO die Begegnung und führte in der 67. Minute durch die Treffer von Simon Kunz, Faton Islamaj und Kevin Reimer mit 3:2. Doch dieses Mal ließ die Defensive den effektiven Gegner einmal durch. In der 85. Minute stand Jan-Christoph Thom nach einem Eckstoß blank und erzielte den 3:3-Ausgleich. Dieses Tor wirkte wie ein „Hallo-Wach-Moment“, und der FCO blieb bis zur letzten Sekunde der siebenminütigen Nachspielzeit konzentriert.

Diese Aufmerksamkeit wird auch beim Heimspiel gegen den Hövelhofer SV gefragt sein. Dieses Spiel muss der FC Bad Oeynhausen unbedingt gewinnen, sonst sieht es zappenduster aus. Hövelhof kassierte am Donnerstag eine 1:2-Niederlage gegen Dornberg. In der Hinrunde erreichte der FC Bad Oeynhausen nicht nur den ersten Saisonsieg im elften Versuch, sondern startete mit dem 3:0 die Wende. Es folgten ein Unentschieden und drei Siege, was den FCO auf dem ersten Nichtabstiegsplatz überwintern ließ.

Aufrufe: 030.4.2022, 17:35 Uhr
Jürgen KrügerAutor