2026-06-12T06:52:44.557Z

Allgemeines

Sturmtalent des VfR Aalen wechselt zum Oberliga-Aufsteiger

Die Young Boys Reutlingen verpflichten mit Levi Steinbach einen interessanten Angreifer aus Jugend des VfR Aalen.

von red · Heute, 13:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Zafer Hosman

Nach Meisterschaft in der Verbandsliga Württemberg und dem historischen ersten Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg bauen die Young Boys Reutlingen weiter am Kader. Mit Levi Steinbach kommt ein junger Stürmer aus der U19 des VfR Aalen, der Perspektive, Körperlichkeit und Entwicklungspotenzial mitbringt und ins neue Profil passt und weiterlernen soll.

Steinbach gehört dem Jahrgang 2008 an und wechselt aus der U19 des VfR Aalen nach Reutlingen. Mit 1,88 Metern bringt der Angreifer gute körperliche Voraussetzungen mit. Im Offensivspiel soll er über Präsenz, Tiefgang und Torriecher kommen, zugleich gilt er als lernbereit und ehrgeizig. Für die Young Boys ist der Transfer deshalb weniger eine kurzfristige Wette als ein Baustein für die Entwicklung in der neuen Spielklasse.

Trotz seines jungen Alters hat Steinbach bereits mehrere Ausbildungsstationen durchlaufen. Genannt werden der VfL Stuttgart, der MTV Stuttgart, der SGV Freiberg, der SSV Reutlingen und die SG Sonnenhof Großaspach. Nun soll er bei den Young Boys den Übergang in den Herrenfußball meistern und erste Erfahrungen auf Oberliga-Niveau sammeln. Gerade für einen Aufsteiger, der erstmals in dieser Liga antritt, kann ein junger, körperlich präsenter Stürmer zusätzliche Optionen im Kader schaffen.

Der Zugang fügt sich in eine ohnehin breite Transferphase ein. Unter Trainer Volker Grimminger kamen zuvor unter anderem Moritz Kuhn, Tim Wöhrle, Alija Enilson, Andrija Milenkovic, Lucas Pogadl und Liam Asmelash vom SSV Reutlingen. Dazu stoßen Florian Krajinovic vom FC Nöttingen, Mika Seeger von den Stuttgarter Kickers und Erlind Zogjani vom BFC Dynamo. Dem stehen die Abgänge von Markus Wagner zum SSV Reutlingen, Eimen Zalloumi zur TSVgg Plattenhardt und Labid Ahmed Qadeer zum VfL Pfullingen gegenüber.

Nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte geht es nun darum, die Meistermannschaft gezielt zu ergänzen und die neuen Spieler schnell einzubinden. Steinbach steht dabei beispielhaft für den eingeschlagenen Weg: jung, entwicklungsfähig, ehrgeizig und mit klarer Perspektive für die Oberliga.

Seine Verpflichtung zeigt zugleich, dass Reutlingen den Kader nicht nur für den Klassenverbleib, sondern auch mit Blick auf nachhaltige Entwicklung und künftige Rollenplanung zusammenstellt. Das passt zur neuen sportlichen Aufgabe gut.