2026-04-29T13:32:52.058Z

Interview der Woche

Strobel führt Walberberg zum Kantersieg – und auch zum Klassenerhalt?

Unser Spieler der Woche

von Benedikt Hitze · Heute, 11:10 Uhr · 0 Leser

Mika Strobel ist auch in dieser Saison einer der besten Scorer der Kreisliga A Bonn. Das hat er auch am vergangenen Spieltag wieder gezeigt, als er mit sieben Torbeteiligungen seinen großen Anteil am sehr deutlichen Walberberg-Sieg hatte. Im Interview mit uns spricht er über seine aktuellen Leistungen, sein besonderes Verhältnis zu Trainer Over und welches Ziel er in dieser Saison noch erreichen will.

Deutlicher Sieg im Abstiegskampf

Das 14:0 gegen den Tabellenletzten Brüser Berg war nicht nur ein deutlicher, sondern auch ein wichtiger Sieg. Denn am Tabellenende ist es weiterhin eng, und für den SSV ist jeder Punkt überlebenswichtig. Da hilft es natürlich, wenn man mit Mika Strobel jemanden in den eigenen Reihen hat, der schon zahlreiche Torbeteiligungen gesammelt hat. Direkt sieben Stück waren es am Sonntag. Für Strobel selbst sollte das bei so einem Endstand aber auch nicht überraschend sein: „Es ist schon besonders, aber wir haben 14:0 gewonnen, dann sollte man als Stürmer schon an ein paar Toren davon beteiligt sein", erklärt Strobel. Im Herrenbereich ist Strobel dieses Kunststück aber noch nie gelungen, wie er selbst berichtet. Für den 22-Jährigen ist es bereits die vierte Saison im Kader der ersten Herren-Mannschaft. Die Gründe dafür, dass er dort so gut funktioniert, sieht er in seiner Vergangenheit: „Ich habe mit vielen Jungs auch schon in der Jugend zusammengespielt und daher sind wir ganz gut eingespielt, würde ich sagen." Dazu kommt, dass Strobel „weiß wo das Tor steht".

Besonderes Verhältnis zum Verein und Trainer

Dass Strobel das Schicksal seines Vereins am Herzen liegt, wird schnell deutlich. Ein Grund dafür liegt in seiner langen Zeit im Verein: „Ich bin Walberberger und ich habe seit 2010, bis auf zwei Jahre, immer hier gespielt. Deswegen bedeutet der Verein mir schon viel." Dass Strobel schon so lange in Walberberg ist, hat auch etwas mit Franz Over zu tun. Der Trainer der ersten Herren-Mannschaft ist bereits seit vier Jahren in dieser Funktion tätig. Davor war Over Trainer in der Jugend des SSV und dort auch schon von Mika Strobel. „Franz war schon in der Jugend viele Jahre mein Trainer und deshalb weiß ich sehr gut, was er von mir erwartet", erklärt Strobel. Für Strobel und Over steht aber erstmal weiter der Abstiegskampf an. Insgesamt sieht der Offensivspieler die Chancen für den Klassenerhalt nicht schlecht: „Ich denke wir haben gute Chancen und wir haben jetzt noch alles in der eigenen Hand." Ein Grund für die positive Einschätzung wird definitiv auch an der guten Form des Teams liegen. Aus den letzten fünf Spielen ging nur eins verloren. „Ich glaube aktuell sind wir schwer zu schlagen", zeigt sich Strobel selbstbewusst. In der letzten Saisonphase spielen die Walberberger auch noch gegen zwei direkte Konkurrenten und können dort dann den Klassenerhalt auch sichern.

Ziele für die letzten Spiele

Als oberstes Ziel für das Saisonfinale steht für Strobel natürlich der Klassenerhalt, aber er hat auch noch ein ganz persönliches Ziel: „Ich hatte mir das Ziel gesetzt 30 Scorer zu sammeln", betont Strobel. Aktuell steht der 22-Jährige bei beeindruckenden 26 Torbeteiligungen in gerade einmal 24 Spielen. Damit konnte er bereits seine vergangene Saison überbieten. Dort stand er am Ende bei 24 Scorer. Um die 30 zu erreichen hat er noch vier Spiele Zeit. In seiner aktuellen Form sollte das nicht unmöglich sein und Walberberg würde sich darüber auch nicht beschweren. Strobel hat zumindest schon einmal die richtige Einstellung, um seine Ziele auch zu erreichen: „Ich möchte das Beste aus mir rausholen!" Wenn ihm das so weiter gelingt, dann hat der SSV noch viel Spaß an seinem Stürmer.