
Drei Spieltage sind noch zu gehen, dann ist Schicht im Schacht! Wer hat das bessere Nervenkostüm, und wem gehen die Nerven durch? In der Kreisliga 2 ist die Meisterfrage ja bereits geklärt. Trotzdem herrscht weiterhin Hochspannung. Das Rennen um den Aufstiegs-Relegationsplatz hat sich zu einem Zweikampf zwischen Steinsberg und Großberg entwickelt. Noch alle Fragen offen sind im Abstiegskampf. Diesmal richtet sich der Fokus insbesondere auf ein Direktduell im Tabellenkeller.
Steinsberg oder Großberg? Wer zieht am Ende in die Bezirksliga-Relegation ein und bekommt die Chance auf den ganz großen Wurf? Vor den letzten drei Terminen hat es der FSV (52) in der eigenen Hand. Allerdings ist der Vorsprung auf Großberg am letzten Spieltag auf zwei Punkte zusammengeschrumpft. Im direkten Vergleich hat Steinsberg knapp die Nase vorn (5:1-Sieg und 1:4-Niederlage). Beide Mannschaften müssen diesen Sonntag auswärts ran, liefern sich ein Fernduell. Auf dem Papier erscheinen die Aufgaben lösbar. Die Dobler-Elf ist beim Tabellenneunten SV Lupburg gefordert, der zuletzt jedoch gut was fürs Punktekonto tun konnte. Zeitgleich gastieren die Bergler Buam beim elftgereihten ASV Undorf. Dieser steht im Abstiegskampf ziemlich unter Zugzwang und braucht jeden Punkt, was die Aufgabe für den Tabellendritten sicher nicht einfacher macht.
Während der SV Lupburg mit seinen 26 Punkten nah dran ist am Klassenerhalt, geht dahinter das große Zittern los. Der TSV Beratzhausen (10., 23) konnte nach dem jüngsten 2:0-Heimsieg gegen Undorf erstmal kräftig durchatmen. Zugleich wurde der ASV (22) überholt. Als Nächstes gastiert die Ernstberger-Truppe bei der bereits geretteten SG Oberndorf/Matting – und will natürlich nachlegen. Viel auf dem Spiel steht für die SG Peising/Bad Abbach II (21) und den SC Sinzing (17). Diese beiden Teams haben aktuell die zwei Relegationsränge inne und treffen jetzt direkt aufeinander. Will Sinzing nochmal ans rettende Ufer heran schnuppern, muss zwingend ein Auswärtsdreier her! Schlusslicht TV Hemau (16) hängt dem Sportclub am Rockzipfel und empfängt selbst den TV Riedenburg. Der Meister möchte seinerseits nach der unnötigen Heimniederlage gegen Großberg – der allerersten Saisonniederlage – in die Erfolgsspur zurückkehren.