"Wir haben uns sehr viele Gedanken gemacht und in den vergangenen Wochen und Monaten viel probiert. Leider sind wir nie in einen positiven Lauf gekommen. Ein Knackpunkt war zweifellos die Saisonanfangsphase. Am ersten Spieltag mussten wir uns gegen Pondorf trotz drückender Überlegenheit mit einem 0:0 zufriedengeben, zwei Wochen später kassierten wir gegen den Rangzweiten Oberschneiding in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich. Hätten wir diese beiden Spiele gewonnen, wäre es vermutlich anders gelaufen. Fakt ist aber, dass das bisherige Abschneiden alles andere als zufriedenstellend ist und wir als Trainerteam dafür verantwortlich sind. Mit unserem Rücktritt wollen wir ein Zeichen setzen und hoffen, dass nach der Winterpause die Trendwende geschafft wird. Die Jungs sind top, ebenso die Verantwortlichen. Deshalb fällt mir der Abschied sehr schwer. Ganz besonders bedanken möchte ich bei meinem Co-Trainer Dennis Sperl. Wir haben sehr gut zusammengearbeitet und die Entscheidung gemeinsam getroffen. Ich wünsche dem ASV Steinach für die Zukunft nur das Beste“, sagt Andreas Bauer.
Steinachs Sportlicher Leiter Dennis Teichert ist weit davon entfernt, die alleinige Schuld für die sportliche Misere, nur bei den beiden Übungsleitern zu suchen: "Andi und Dennis haben sich vorbildlich engagiert, das Verhältnis zur Mannschaft und den Verantwortlichen war absolut intakt. Dass es nicht läuft, hat viele Gründe und ist eine komplexe Sache.“ Der Funktionär macht aber kein Hehl daraus, dass die bisherige Zwischenbilanz unbefriedigend ist: "Wir hatten uns alle deutlich mehr erhofft und befinden uns mittlerweile in seiner sehr kritischen Situation.“ Wer die Bauer-/Sperl-Nachfolge antreten wird, ist noch nicht geklärt.
Andi Bauer hat derweil keine konkreten Pläne wie seine fußballerischen Zukunft aussehen wird: "Ich bin gerne Trainer, muss aber nicht auf Biegen und Brechen etwas machen. Ich lasse das relativ entspannt auf mich zukommen.“