
Mit dem fünften Heimsieg in Serie bei 20:4 Toren sollte sich auch der TuS Jork den Klassenerhalt gesichert haben. Der SV Burweg präsentierte sich diesmal offensiv nicht gut und ging verdient als Verlierer vom Platz.
"Wir sollten vielleicht nur noch zuhause spielen. Da klappt zurzeit fast alles. Wir haben hochverdient gewonnen", freut sich Jorks Coach Max Frank nach dem Spiel. Durchgang eins verlief auf beiden Seiten sehr fahrig. Während Jork nur zwei Halbchancen hatte, war es bei den Burwegern eine "Viertelchance". "Wir nahmen uns in der Pause vor, ganz ruhig weiterzuspielen. Mit Nikolaj Wörle brachten wir einen weiteren schnellen Offensivspieler. Der lieferte sofort", so Frank.
Jork nutzt die Schnelligkeit aus
Sufian Bolkart, Nikolaj Wörle und Simoin Utermark hielten das Tempo hoch und kombinierten mit Patrick Hanke in der Sturmspitze. So wurden dann auch alle drei Tore schön herausgespielt. "Immer über die Außenpositionen, Doppelpässe, unsere Qualität ist groß, wenn wir sie denn abrufen. Burwegs Torjäger Louis von Ahnen schoss nach 50 Minuten zum ersten Mal auf unser Tor und das aus 25 Metern", sagt der Jorker Trainer weiter. Eine Sache ärgerte ihn dann allerdings doch. Der eingesprungene Schiedsrichter Dirk Kessler zeigte Simon Utermark in der Nachspielzeit die Ampelkarte. "Wenn es 3:0 steht und wir uns in der Nachspielzeit befinden, erwarte ich ein wenig Fingerspitzengefühl. Sicher war es ein Foul, aber ganz ehrlich, da lasse ich dann die Karte stecken, wenn ich eine halbe Minute später ohnehin abpfeife."
Schiedsrichter: Dirk Kessler - Zuschauer: 60
Tore: 1:0 Gero Cordes (48.), 2:0 Patrick Hanke (62.), 3:0 Nico Reincke (72.). Gelb/Rote Karte: Simon Utermark (Foul, 90.+3).