2025-12-03T05:51:34.672Z

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Prekäre Lage am Schönbusch: Viktoria Aschaffenburg plagen massive finanzielle Probleme.
Prekäre Lage am Schönbusch: Viktoria Aschaffenburg plagen massive finanzielle Probleme. – Foto: Imago Images

»Stand heute geht uns im März das Geld aus«

Es brennt nicht nur sportlich bei Viktoria Aschaffenburg: Im Etat für die Saison 2025/26 klafft ein Loch von 150.000 Euro

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Fast wäre es aufgrund des Personalbebens bei Regionalligist Viktoria Aschaffenburg ein wenig untergegangen. Nicht nur sportlich brennt es nämlich am Schönbusch, sondern auch finanziell. Bei der Mitgliederversammlung vergangene Woche nahm der frisch gewählte Vorstandsvorsitzende Matthias Hartmann kein Blatt vor den Mund: "Stand heute geht uns im März das Geld aus. Wir haben nur noch drei Monate, um Liquidität zu schaffen." Im Etat für die laufende Saison 2025/26 klafft eine Lücke von 150.000 Euro.

FuPa hat bei Viktoria Aschaffenburg nachgefragt, welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden, um das Worst-Case-Szenario abzuwenden. Pressesprecherin Melanie Grün-Schmidt hat uns daraufhin eine offizielle Stellungnahme des Vereins zukommen lassen:

"Die Aussage unseres Vorstandsvorsitzenden verdeutlichen die Dringlichkeit. Es stimmt, dass wir aktuell eine Liquiditätslücke schließen müssen. Wir arbeiten intensiv an mehreren Maßnahmen. Die zentralen Maßnahmen sind:
Hervorzuheben ist auch, dass der Verein in dieser Situation eng zusammenrückt und viele Aktive, Mitglieder und Helfer*innen zusätzlich Aufgaben im Ehrenamt leisten, so dass wir trotz der strikten Kostenkontrolle den Verein auf hohem Niveau halten können. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit diesen Schritten die Saison geordnet zu Ende führen können. Gleichzeitig nutzen wir die Situation, um unsere Finanzstruktur langfristig stabiler aufzustellen. Dieses dann starke finanzielle Fundament soll eine Grundlage sein, auf dem wir unsere sportlichen Erfolg aufbauen werden."

Die Viktoria muss also einen knallharten Sparkurs fahren. Das wiederum macht den Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Bayern nicht einfacher, denn etwaige Verstärkungen in der Winterpause sind aufgrund der dramatischen Lage wohl kaum finanzierbar.
Aufrufe: 014.11.2025, 12:00 Uhr
Mathias WillmerdingerAutor