2025-12-17T10:26:01.779Z

Allgemeines
– Foto: TSG Tübingen

TSG Tübingen setzt sich am Finaltag die Krone auf – Hirschau Zweiter

Stadtpokal endet in der Paul-Horn-Arena mit klarer K.-o.-Kante: TSG marschiert, Hirschau erst Gruppensieger, dann Finalverlierer.

Der Tübinger Stadtpokal ist am heutigen Sonntag in seine letzte, gnadenlose Phase gegangen – und die Paul-Horn-Arena bekam genau das, was dieses Turnier ausmacht: zwölf Minuten pro Spiel, keine Schonfrist, keine Ausreden. In der Zwischenrunde schob sich die TSG Tübingen in der Gruppe 1 mit 6 Punkten und 9:2 Toren nach vorn, während der TSV Hirschau in der Gruppe 2 mit 9 Punkten und 10:3 Toren sogar makellos blieb. Doch als am Abend der K.-o.-Modus begann, zählten die Tabellen nur noch als Vorgeschichte. Im Halbfinale und Finale setzte sich die TSG Tübingen durch, gewann erst 4:1 gegen den SSC Tübingen und holte sich anschließend mit einem 3:1 gegen Hirschau den Pokal.

Zwischenrunde Gruppe 1: TSG setzt das erste Ausrufezeichen
Die Gruppe 1 startete mit einem klaren Signal: Der SV 03 Tübingen eröffnete mit einem 5:0 gegen den TSV Hagelloch, ein Ergebnis, das in zwölf Minuten sofort Gewicht bekommt. Doch die Ordnung der Gruppe änderte sich schnell. Die TSG Tübingen schlug den TV Derendingen 5:2 und legte später mit einem 4:0 gegen den SV 03 Tübingen nach.

Derendingen wiederum holte sich im direkten Duell gegen den SV 03 Tübingen ein 4:1, kam aber gegen Hagelloch nur zu einem 2:2. Hagelloch blieb damit bei einem Punkt und einem Torverhältnis von 2:12. Der SV 03 Tübingen stand am Ende bei 3 Punkten und 6:8 Toren – mit dem einen Kantersieg, aber ohne die letzte Stabilität gegen die Spitzenmannschaft der Gruppe.

Zwischenrunde Gruppe 2: Hirschau bleibt ohne Makel, SSC offensiv stark
In der Gruppe 2 spielte der TSV Hirschau einen Finaltag wie auf Schienen. Zunächst gab es ein 4:2 gegen den SSC Tübingen II, dann ein 5:1 gegen den SV 03 Tübingen II – und als Höhepunkt der Gruppe das 1:0 gegen den SSC Tübingen. Der SSC selbst hatte zuvor seine Wucht gezeigt: 7:0 gegen den SV 03 Tübingen II, 5:3 gegen den SSC Tübingen II und das 5:0 gegen Hagelloch in der anderen Gruppe gehörten zu den klaren Ergebnissen des Tages.

Dennoch reichte es in dieser Zwischenrunde „nur“ zu 6 Punkten und 12:4 Toren, weil Hirschau die entscheidende Partie knapp für sich entschied. Der SV 03 Tübingen II blieb ohne Punkt bei 1:15 Toren, der SSC Tübingen II kam auf 3 Punkte (8:9 Tore) – unter anderem durch das 3:0 gegen den SV 03 Tübingen II.

Halbfinale 1: Hirschau macht den nächsten Schritt
Im ersten Halbfinale bestätigte Hirschau seine Tagesform: 2:0 gegen den TV Derendingen. Derendingen, in der Zwischenrunde mit 4 Punkten und 8:8 Toren im Mittelfeld, fand in dieser Partie keinen Weg zurück. Hirschau stand damit im Endspiel – als Gruppensieger, als Team, das schon in der Zwischenrunde kaum etwas zugelassen hatte.

Halbfinale 2: TSG dreht auf und entkräftet den SSC
Das zweite Halbfinale wurde zur Bühne der TSG Tübingen. Gegen den SSC Tübingen gewann die TSG 4:1 und nahm damit dem Team aus Gruppe 2 die Wucht, die es zuvor mit 7:0, 5:3 und insgesamt 12:4 Toren aufgebaut hatte. In diesen zwölf Minuten war die TSG nicht nur effizient, sondern auch klarer in den entscheidenden Szenen – und stand damit im Finale.

Spiel um Platz 3: SSC antwortet deutlich
Der SSC Tübingen ließ nach dem verpassten Finale keine Zweifel an seiner Qualität: Im Spiel um Platz drei gewann er 5:1 gegen den TV Derendingen. Derendingen, der am Nachmittag noch mit dem 4:1 gegen den SV 03 Tübingen ein Zeichen gesetzt hatte, wurde im letzten Auftritt des Turniers noch einmal hart eingefangen.

Finale: TSG vollendet, Hirschau wird gebremst
Im Endspiel trafen zwei Teams aufeinander, die den Sonntag auf unterschiedliche Weise dominiert hatten: Hirschau über die makellose Zwischenrunde, die TSG über den klaren Gruppensieg und das starke Halbfinale. Das Finale endete 3:1 für die TSG Tübingen. Damit holte die TSG den Stadtpokal und setzte den letzten Schnitt unter einen Finaltag, an dem jede Minute nach Entscheidung roch.

– Foto: Nedi Vinković/Veranstalter

Aufrufe: 04.1.2026, 22:07 Uhr
redAutor