
Der 29. Spieltag der Oberliga Niederrhein steht an und das Aufstiegsrennen ist so spannend wie nur möglich. Der Zweitplatzierte SC St. Tönis 1911/20 hat drei Punkte weniger als Liga-Primus SpVg Schonnebeck. Sechs Partien stehen noch an - somit kann sich die Mannschaft von Bekim Kastrati weiterhin Hoffnung auf eine Regionalliga-Saison machen.
Neben St. Tönis darf auch die punktgleiche SSVg Velbert, ETB Schwarz-Weiß Essen, wie auch der VfB Homberg an den Aufstieg glauben. Während Essen bei 56 Zählern steht, hat Homberg auch nur Sieben weniger als der Tabellenführer - somit bleibt das Rennen mit vielen Vereinen weiterhin spannend.
"Für uns ist es nach wie vor eine sehr gute Ausgangslage. Eine, wie wir sie uns vor Saisonbeginn wahrscheinlich nicht einmal erträumt hätten", erklärte Kastrati dem RevierSport. Trotz einer 1:4-Klatsche gegen den 1.FC Kleve spielt sein Team eine ausgezeichnete Saison.
Am kommenden Spieltag kommt der 1.FC Monheim zum Tabellenzweiten. Der Aufstiegsaspirant muss jedoch auf Simon Sell verzichten, der sich gegen Kleve einen Wadenbeinbruch zu zog.
Nach der Niederlage in der vergangenen Begegnung braucht das Team von Kastrati nun wieder einen Dreier - Gegner Monheim ist jedoch seit drei Duellen ungeschlagen und will diese Serie fortsetzen.
Der Übungsleiter des SC sieht einen Aspekt für essenziell für das Erreichen der höheren Spielklasse. "In den kommenden sechs Spielen kann noch sehr viel passieren. Selbst Homberg hat noch alle Chancen. Entscheidend wird sein, welche Mannschaft einen kühlen Kopf bewahren kann. Es ist schön, dass es so spannend ist, und ich hoffe, dass es auch so bleibt. Ein echtes Finale wäre für uns natürlich etwas Besonderes. Aber am Ende wird die beste Mannschaft aufsteigen", erklärte der Trainer.
Wer am Ende der Spielzeit den Sprung in die Regionalliga schafft, bleibt abzuwarten.
