2024-07-22T11:49:03.802Z

Allgemeines
Markus Pazurek wechselt zu den Sportfreunden Siegen.
Markus Pazurek wechselt zu den Sportfreunden Siegen. – Foto: Patrik Otte (SSVg Velbert)

SSVg Velbert muss Mittelfeld-Routinier ziehen lassen

Regionalliga West: Nach nur einem halben Jahr trennen sich die Wege der SSVg Velbert und von Markus Pazurek wieder.

Einen bitteren Abgang hat das Schlusslicht der Regionalliga West, die SSVg Velbert, zu verkraften. Am Freitag wurde bekannt, dass sich Markus Pazurek dem westfälischen Oberligisten Sportfreunde Siegen angeschlossen hat und der SSVg demnach im Kampf um den Regionalliga-Klassenerhalt nicht mehr zur Verfügung steht.

Der 35-Jährige war erst im Sommer vom 1. FC Kaan-Marienborn, für die er zwei Jahre auf dem Platz stand, zur SSVg nach Velbert gewechselt. Nun trennen sich die Wege schon wieder und Pazurek geht zurück in das Siegerland. Ab sofort trägt er das Trikot des Traditionsvereins Sportfreunde Siegen, die inzwischen nur noch in der Oberliga spielen. "Markus ist ein echter Unterschiedsspieler, besitzt ein enormes Spielverständnis und geht auf dem Platz als Leader voran. Dabei liegen seine Qualitäten nicht nur im Spielaufbau, wo er als zentraler Lenker maßgeblich das Spiel einer Mannschaft prägen kann, er ist auch selbst ausgesprochen torgefährlich", erklärt Ottmar Griffel, Sportlicher Leiter der Sportfreunde, in den Vereinsmedien.

>>> Das ist Markus Pazurek

In der laufenden Saison stand Pazurek in 16 Spielen für Velbert auf dem Platz und erzielte dabei fünf Tore. Damit war der defensive Mittelfeldmann fast für ein Drittel aller Treffer des Regionalliga-Schlusslichts verantwortlich. Der Ex-Profi, der über 150 Spiele in der 3. Liga und weitere 167 Begegnungen in der Regionalliga absolvierte, stand unter anderem für den 1. FC Saarbrücken und Fortuna Köln auf dem Rasen, spielte zudem in den Zweitvertretungen des VfB Stuttgart, TSV 1860 München und von Borussia Mönchengladbach.

Bei den Sportfreunden unterzeichnete er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025. Dass die Siegener Verstärkung gut gebrauchen können steht außer Frage. In der Oberliga belegt die Mannschaft den 13. Tabellenplatz und hat nur ein kleines Polster auf die Abstiegszone. Nur vier Spiele konnten in der ersten Saisonhälfte gewonnen werden, zudem gab es vier Unentschieden und sechs Niederlagen.

Aufrufe: 019.1.2024, 17:15 Uhr
Marcel EichholzAutor