
3. Liga, Rückrundenauftakt: Der SSV Ulm 1846 Fußball verliert am heutigen Samstag im heimischen Donaustadion mit 0:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden. Vor 7727 Zuschauern fällt die Entscheidung spät, obwohl Ulm vor allem in der zweiten Halbzeit die aktivere Mannschaft ist.
Der SSV Ulm 1846 Fußball beginnt die Rückrunde mit einem Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden. Nach der Winterpause will die Mannschaft ein Zeichen setzen, doch am Ende steht eine bittere Niederlage. Schiedsrichter Yannick Paul Rupert leitet die Partie, die lange offen bleibt und erst in der Schlussphase entschieden wird.
Beide Mannschaften liefern sich von Beginn an ein intensives Spiel. Ulm und Wiesbaden kommen zu Chancen, nutzen diese aber nicht. Max Schmitt im Ulmer Tor ist ebenso gefordert wie Noah Brdar auf der Gegenseite. Zur Pause steht es 0:0 – ein Zwischenstand, der den Spielverlauf widerspiegelt. Max Schmitt ordnet die erste Hälfte ein: „Wenn beide Mannschaften ihre Chancen nutzen, kann es zur Halbzeit auch 3:3 stehen.“
Nach dem Seitenwechsel zeigt der SSV Ulm 1846 Fußball ein anderes Gesicht. Die Spatzen übernehmen mehr Spielanteile, setzen Wehen Wiesbaden unter Druck und erspielen sich Möglichkeiten. Trainer Pavel Dotchev sieht sein Team klar im Vorteil: „In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft und ich hatte das Gefühl, dass wir das Tor machen.“ Wille, Einsatz und Intensität stimmen. Ulm sucht konsequent den Weg nach vorne, doch der letzte Schritt zum Tor fehlt.
In der 81. Minute wird der Spielverlauf auf schmerzhafte Weise auf den Kopf gestellt. Donny Bogicevic trifft für den SV Wehen Wiesbaden zum 0:1. Ein einziges Tor entscheidet ein Spiel, in dem Ulm viel investiert hat. Pavel Dotchev bringt die Enttäuschung auf den Punkt: „Am Ende verlierst du ein Spiel ohne Not. Wir dürfen nicht aufgeben, die Leistung war mehr als in Ordnung.“
Die Ulmer Spieler verlassen den Platz enttäuscht, aber nicht gebrochen. Dennis Dressel hebt den Rückhalt von den Rängen hervor: „Die Geste der neuen Kapitänsbinde zeigt, dass die Fans hinter uns stehen und dass wir zusammenbleiben.“
Leon Dajaku blickt auf den Spielverlauf zurück: „Wir waren da, hatten viele Torchancen, aber wenn du vorne das Tor nicht machst, bekommst du es am Ende hinten.“ Auch Luca Bazzoli spürt die bittere Seite des Fußballs: „Die Stimmung war top, die Fans haben uns über das ganze Spiel getragen. Wir fangen leider ein Gurkentor, das tut weh.“
Trotz der Niederlage überwiegt bei den Spatzen nicht Resignation, sondern der Blick nach vorne. Max Schmitt betont: „In der zweiten Halbzeit spielen wir den besseren Fußball. Ich denke, auf dem Spiel kann man aufbauen.“
Der SSV Ulm 1846 Fußball steht nach 20 Spieltagen mit 16 Punkten auf Tabellenplatz 18. Am kommenden Samstag, 24. Januar 2026, um 14 Uhr steht das Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue an. Dort will Ulm die gezeigte Leistung bestätigen – und sich endlich wieder belohnen.