2026-06-09T05:59:15.975Z

Allgemeines

SSV Ulm: Die Wege trennen sich nach acht Jahren

Torhüter Christian Ortag verlässt den Absteiger aus der 3. Liga und zukünftigen Regionalligisten.

von red/pm · Heute, 16:39 Uhr · 0 Leser
– Foto: Imago

Beim Regionalligisten SSV Ulm 1846 Fußball endet in diesem Sommer eine Ära: Christian Ortag verlässt die Spatzen nach acht gemeinsamen Jahren.

Was 2018 mit dem Wechsel von den Stuttgarter Kickers an die Donau begann, entwickelte sich zu einer Erfolgsgeschichte. In 197 Pflichtspielen trug Christian Ortag das SSV-Trikot, gewann drei Mal den wfv-Pokal und stieg von der Regionalliga bis in die 2. Bundesliga auf. Dabei blieb er in 77 Partien ohne Gegentreffer.

Über die Jahre entwickelte sich der 31-Jährige zu einer Identifikationsfigur und wurde Vize-Kapitän. Innerhalb der Mannschaft und im gesamten Club war er ein wichtiger Ansprechpartner und eine Führungsfigur.

Nun trennen sich die Wege nach gemeinsamen sehr guten Gesprächen, beide Seiten haben sich darauf geeinigt, einen neuen Weg einzuschlagen.

Sportdirektor Murat Isik sagt: „Die Gespräche mit Chris waren auf Augenhöhe und geprägt von gegenseitiger Wertschätzung. Es gibt Situationen, in denen die Umstände und der gemeinsame Weg nicht mehr zueinander passen und deshalb verabschieden wir uns von Chris mit großer Dankbarkeit. Was er in den letzten Jahren für den Verein geleistet hat, ist außergewöhnlich. Ich habe ihn als einen sehr angenehmen und tollen Menschen kennengelernt. Die Tür beim SSV steht für ihn immer offen.“

Christian Ortag sagt: „Nach 8 unvergesslichen Jahren fällt mir der Abschied unfassbar schwer. Dieser Verein war für mich weit mehr als nur Fußball, er war ein Zuhause. Gemeinsam haben wir viele Höhen erlebt, große Erfolge gefeiert, aber auch schwierige Zeiten durchgestanden. Gerade diese Momente haben uns zusammengeschweißt und werden mir immer in Erinnerung bleiben. Ich wünsche dem Verein und vor allem den Fans nur das Beste für die Zukunft! Danke an alle Fans, Mitarbeiter, Ehrenamtlichen und Wegbegleiter für eure Unterstützung, euer Vertrauen und die vielen unvergesslichen Begegnungen. Ich blicke mit großer Dankbarkeit und Stolz auf diese Zeit zurück und werde sie für immer im Herzen tragen. Einmal Ulmer, immer Ulmer.“