Zurück an alter Wirkungsstätte: Miguel da Silva
Zurück an alter Wirkungsstätte: Miguel da Silva – Foto: Timo Babic

KOL: Da Silvas Rückkehr auf den Galgen

Trainer will mit der SG Unter-Abtsteinach bei seinem Ex-Club FC Starkenburgia dreifach punkten +++ "Heißer Tanz" für SV Fürth

Bergstraße. Wenn Kreisoberligist FC Starkenburgia Heppenheim im letzten Heimspiel des Jahres auf die SG Unter-Abtsteinach trifft, gibt es ein Wiedersehen mit Miguel da Silva. Der Portugiese trainierte bis Sommer dreieinhalb Jahre die Kreisstädter und kommt nun als Übungsleiter der SGU zurück an alte Wirkungsstätte. Dass sein Ex-Verein unten in der Tabelle steht, ist für da Silva nachvollziehbar: „Wenn zwei Jahre lang die komplette Mannschaft verloren geht und etliche Spieler wechseln, wird es natürlich schwer, wenn keine Qualität nachrückt.“ Dennoch sei es für Miguel Da Silva „ein Spiel wie jedes andere“. Nach einem 2:2 aus der Hinrunde zählt für ihn am Sonntag auf dem Galgen aber nur ein Dreier.

Heppenheim
1:2
Abtsteinach

Mit Blick auf noch rechnerische Chancen was den Klassenerhalt anbelangt, ist es Heppenheims Mannschaftsbetreuer Dominik Heckmann, der auch den Ex-Trainer nochmal ins Gespräch bringt: „Als Miguel da Silva damals bei uns anfing, hatten wir nur acht Punkte nach der Hinrunde. Danach haben wir eine sensationelle Rückrunde gespielt, 25 Punkte geholt und die Klasse gehalten.“ Heppenheim war in besagter Saison die drittbeste Rückrundenelf. Doch Heckmann bleibt Realist, was das Sportjahr 2022 betrifft: „Wir müssten noch mindestens zehn Spiele gewinnen, um bei drei Absteigern die Klasse zu halten. Das ist fast nicht machbar.“

Die Suche nach einem neuen Trainer wird sich ebenfalls in das neue Jahr hinein erstrecken. Noch hat sich bei den Kreisstädtern nichts ergeben. Jan Harder wird also weiterhin auf Interimsbasis die sportlichen Geschicke leiten.

Oly. Lorsch
4:2
AS Azzurri

Giuseppe Sanfilippo, seit 45 Jahren Vereinsmitglied bei Azzurri Lampertheim und aktuell Sportausschussvorsitzender, wäre mit einem Punktgewinn beim SC Olympia Lorsch zufrieden. „Beim Tabellenzweiten müssen wir mit Vincenzo Lucchese und Sascha Weise zwei Stammspieler ersetzen. Das wird schwer.“

Mitlechtern
1:1
Gr.-Rohrheim

Die KSG Mitlechtern erwartet den FC Alemannia Groß-Rohrheim und KSG-Trainer Christoph Schamber im Vergleich zur Hinrunde (4:0-Sieg) eine sehr viel schwierigere Aufgabe: „So einfach wie damals werden wir es nicht haben“, sagt Schamber und fügt an: „Chancen werden wir sicherlich bekommen. Nur müssen wir diese dann auch nutzen.“ Aber erst einmal müssen die Mitlechterner das 0:6 vom Mittwoch im Nachholspiel gegem die SSG Einhausen aufarbeiten.

SV Fürth
2:3
VfL Birkenau

Ludwig Brenner, Trainer des SV Fürth, geht fest davon aus, dass es aufgrund der Corona-Pandemie eine längere Winterpause geben wird: „Deshalb wäre es schön, wenn wir im Heimspiel gegen Birkenau nochmal punkten könnten.“ Brenner weiß auch um die momentane Stärke des Gegners: „Der VfL schwebt nach drei Siegen auf Wolke sieben. Da erwartet uns ein heißer Tanz.“

VfR Bürstadt
2:2
Einhausen

Nur ein Punkt aus fünf Spielen hat der VfR Bürstadt geholt und ist Drittletzter. Zudem haben die Brüder Böck, Spielertrainer und Co-Trainer, ihren Rückzug mit Beginn der Winterpause angekündigt. Trotzdem glaubt VfR-Pressesprecher Norbert Krezdorn, dass im Heimspiel gegen die SSG Einhausen der Knoten platzt: „Gegen den Dritten Auerbach haben wir trotz der 0:2-Niederlage gut mitgehalten. Was wir brauchen, ist nur etwas mehr Glück im Abschluss.“

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Aufrufe: 04.12.2021, 06:00 Uhr
Hubert HeinzAutor

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