Positive Mitgliederentwicklung
Wahlen Tobias Paaßen, der 2. Vorsitzende, wurde für zwei Jahre wiedergewählt. Er teilte auf der Versammlung mit, dass sich der Jugendfußballvorstand kürzlich neu aufgestellt habe. Dem Team gehören Paaßen, Rafael Gold sowie Dieter Cao an. Es werden noch Mitglieder gesucht, die das Trio unterstützen wollen.
Mitgliederzahlen Die Mitgliederentwicklung sei positiv, wie der Vorsitzende Georg van Schyndel sagte. Aktuell gebe es 760 Mitglieder (etwa 50 mehr als Ende 2024), die sich auf die Abteilungen Fußball und Breitensport aufteilten. 230 vereinseigene Kinder und Jugendliche treten vors runde Leder – unter anderem als Jugendspielgemeinschaft mit Viktoria Birten und dem TuS Xanten. Es gibt 43 Betreuer und Trainer.
Neue Dartgruppe Seit rund eineinhalb Monaten werden im Lüttinger Klubheim Pfeile geworfen. Die Steeldart-Gruppe zählt bereits 39 Mitglieder. Vier moderne Scheiben hängen an der Wand, zwei weitere sollen demnächst dazukommen. Trainiert wird freitags ab 19.30 Uhr.
Kunstrasen-Projekt Die zwei Spielfelder müssen alsbald saniert werden. Die Zeit drängt, was auch ein Gutachten des städtischen Dienstleistungsbetriebs belegt. „Der kleine Platz ist schon so gut wie hin, beim großen sind die Tage gezählt, bis er womöglich wegen Unfallgefahr gesperrt werden muss“, hieß es auf der Versammlung. Rund 400.000 Euro müssen in die Hand genommen werden. In dem Betrag ist eine neue LED-Flutlichtanlage enthalten.
Die Verwaltung möchte, dass der SSV 15 Prozent, also knapp 60.000 Euro, der Kosten übernimmt. Im letzten Sportausschuss sprachen sich die Lokalpolitiker gegen eine Beteiligung des Klubs aus. Auch im Hauptausschuss an diesem Donnerstag steht das Thema auf der Agenda. Hier fällt eine Vorentscheidung, das letzte Wort hat der Rat. Im Haushalt 2025 und 2026 sind die Kosten für die Planung (etwa 44.000 Euro) sowie 340.000 Euro Baukosten (85 Prozent) vermerkt.
Bei der Jahreshauptversammlung des Klubs stimmten die SSV-Mitglieder gegen eine 15-Prozent-Beteiligung an den Sanierungskosten. Gleichwohl sei der Vorstand gesprächsbereit. Der Grund der Ablehnung: Die Stadt soll zunächst grundsätzliche Förderichtlinien für solche Großprojekte vertraglich festlegen, in denen alle Xantener Sportvereine gleichberechtigt behandelt werden. Zudem habe der SSV beim Bau des alten Kunstrasenplatzes bereits 235.000 Euro der Gesamtkosten (635.000 Euro) übernommen.