SSV Germania Magdeburg - SSV Besiegdas 03 Magdeburg

Aufstellung SSV Germania:

Loll – Patrick Schütze, Gödecke, Riese, Greve (59. Bernd Schütze), Vaz, Uiffinger (89. Seidel), Hundeshagen, Henkel (80. Gelb/Rot), Brand, Geyer

Aufstellung SSV Besiegdas 03:

Rohde – Wessel, Römer, Meyer, Martin Hummelt, Lorenz, Winselmann, Naumann, Brückner, Lux (86. Marcus Hummelt), Wehner (72. Pauluth)

0:1 60. Minute Wehner

0:2 86. Minute Brückner

Wir hatten eine Auswärtspartie beim letztjährigen Absteiger auf dem uns bisher gänzlich unbekannten Geläuf des Rasenplatzes am Friedensweiler zu bestreiten. Germania ist schlecht in die Saison gestartet, wenngleich es sich – bei einem Sieg und 3 Niederlagen - durchweg um knappe Pleiten handelte. Der Trainer betonte schon im Training und vor dem Spiel, dass es diese Partien sein können, die den Unterschied zwischen Spitzenteam oder Mitläufer ausmachen können. Es galt, Geduld zu bewahren und die Null zu halten! Und so kam es dann auch.

Man konnte zunächst gegen das Heimteam eine spielerische Überlegenheit aufbauen, ohne diese jedoch in Chancen umarbeiten zu können. Feldanteile lagen sicher in stärkerem Maße beim Gast, doch wenn Germania mal vor das Tor kam, brannte es dort meistens stärker als bei Angriffen unsererseits. Als erste nennenswerte Chance war ein abgefälschter Lattenschuss von Ronny Lux zu verzeichnen. Ab Mitte der 1. Halbzeit schaffte es Germania, sich mehrere große Chancen zu erarbeiten, die jedoch durch mangelhaften Abschluss vergeben oder vom gut aufgelegten Chris Rohde zunichte gemacht wurden. Unsererseits stand man zu oft zu weit vom Gegner entfernt, zu selten wurde der Ball durch die Reihen laufen lassen, zu mangelhaft war oft der Abschluss. Nur Chris Rohde hatten wir es zu verdanken, dass wir ohne Gegentor in die Kabine gehen konnten.

Nach Wiederbeginn konnte man ein etwas konzentrierteres Spiel der Besiegdas-Elf, das defensiv weniger Schwächen zeigte und mit einem Schuss an die Lattenunterkante nur noch eine dicke Chance der Hausherren zuließ. Und nach einer Stunde harter Arbeit konnte der heute als Stürmer aufgestellte Enno Wehner einen langen Ball aufnehmen, seitlich von links auf den Torhüter zulaufen und den Ball an ihm vorbei zur glücklichen Führung einschieben. Ansonsten wurde nicht nur Besiegdas überlegener, sondern auch Germania unfairer. Einige harte Fouls, bei denen es nur darum ging, in die Knochen zu steigen, ließen die Emotionen in der Folge hoch kochen. Besiegdas schaffte es noch immer nicht, die nun stärkere Überlegenheit in gute Chancen zu verwandeln, besonders Naucke und Franz hatten „kein Zielwasser getrunken“. Einige Minuten vor dem Abpfiff konnte Franz dann doch noch seinen Treffer markieren und damit die Partie entscheiden.

Fazit: Ein hartes Stück Arbeit. Ein Spiel, das bei einer Portion Pech sicher auch anders hätte ausgehen können. Doch die gute Abwehrarbeit und die notwendige Geduld waren die Basis für diesen sehr wichtigen Sieg.

Am kommenden Wochenende erwarten wir auf unserem Platz die Mediziner, die Grün/Rot 3:1 geschlagen haben. Nicht nachlassen! Weiter so!

Und denkt daran: Vor dem Spiel wird das neue Mannschaftsfoto aufgenommen.

Besiegdas!!!

0 Aufrufe6.4.2020, 20:15 Uhr
Erik TeggeAutor

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