Bernd Reil verläßt die SpVgg Vohenstrauß zum Saisonende und sucht ein neues Betätigungsfeld.
Bernd Reil verläßt die SpVgg Vohenstrauß zum Saisonende und sucht ein neues Betätigungsfeld. – Foto: SpVgg Vohenstrauß - Presse -

Bernd Reil und SpVgg Vohenstrauß gehen getrennte Wege

Der Trainer der Kreisligareserve verlässt die Pfalzgrafenstadt im Sommer nach 54 Monaten aufgrund eines gemeinsam getroffenen Entschlusses.

Die Wege von Spielertrainer Bernd Reil und der SpVgg Vohenstrauß werden sich ab dem Sommer trennen. Nach viereinhalb Jahren produktiver Zusammenarbeit kamen Reil und die Verantwortlichen der Pfalzgrafenstädter gemeinsam zur Auffassung, in der Reservemannschaft nach Beendigung der laufenden Saison einen neuen Trainer zu installieren. Wie es aus Kreisen der SpVgg heißt, möchte man neue Impulse für die in der Kreisklasse beheimatete 2. Mannschaft setzen, bedankt sich aber auch ausdrücklich beim scheidenden Coach für eine „super Zusammenarbeit“ in über vier Jahren.

Der in Eslarn beheimatete Reil - zuvor mehrere Jahre beim TSV Pleystein auf der Kommandobrücke stehend - hatte bei der SpVgg Vohenstrauß 2016 zunächst das Traineramt in der 3. Mannschaft übernommen und dort viele neue Impulse setzen und Ideen in die Mannschaft bringen können. Nach 18 Monaten boten ihm die „Macher“ in der Pfalzgrafenstadt an, die Betreuung der 2. Mannschaft zu übernehmen, worauf Reil nicht lange überlegte, die ihm eröffnete Chance nutzte und das Angebot annahm. Als das erste Herrenteam kurzzeitig ohne Trainer da stand, fungierte Reil dort als Interimstrainer. Aktuell rangiert Bernd Reil mit seiner jungen Mannschaft auf einem hervorragenden sechsten Tabellenplatz in der Kreisklasse Ost und schnupperte eine Zeit lang sogar an den zum Aufstieg berechtigenden Rängen.

Nun trennen sich die Wege nach über vier Jahren in gegenseitigem Einvernehmen. Bernd Reil blickt auf eine lehrreiche und super spannende Zeit bei der SpVgg Vohenstrauß zurück. „Ich habe viele Trainercharaktere in über 4 Jahren in Vohenstrauß kennengelernt. Dabei konnte man viele gemeinsame Ideen ausarbeiten und auch neue Spielideen einbringen, wobei ich auch viel Neues dazu lernen konnte.“ Nun wäre es aber an der Zeit, sich neu zu orientieren und für Neues offen zu sein, sagt Reil, der sich ab dem Sommer gerne sofort wieder einer neuen Herausforderung stellen möchte: „Ich würde gerne weiterhin im Seniorenbereich arbeiten und meine langjährige Erfahrung in ein neues Projekt einbringen“, so der noch amtierende Übungsleiter der rot-weißen „Zweiten“.

Aufrufe: 15.2.2021, 10:40 Uhr
Werner SchaupertAutor

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