Verbissen geführte Zweikämpfe wie auf unserem Bild vom Hinspiel (Weiden in Weiß) werden die Fans auch morgen in Ettmannsdorf sehen.
Verbissen geführte Zweikämpfe wie auf unserem Bild vom Hinspiel (Weiden in Weiß) werden die Fans auch morgen in Ettmannsdorf sehen. – Foto: Dagmar Nachtigall

Jeder in der Wasserwerkelf weiß, um was es geht

Sechs Punkte aus den letzten beiden Partien würden der SpVgg SV Weiden reichen, deshalb stehen die Zeichen in Ettmannsdorf auf Sieg.

Die SpVgg SV Weiden ist bisher in allen Auswärtspartien in der Landesliga Mitte ungeschlagen geblieben und dies muss auch am Samstag um 14 Uhr beim SC Ettmannsdorf Bestand haben. Trainer Andreas Scheler stellt klar: „Mein Team weiß, um was es geht und wir können nur Meister werden, wenn die beiden ausstehenden Spiele gewonnen werden“.

Nach dem 1:1-Unentschieden in der letzten Heimpartie gegen Bogen müssen nun die letzten zu vergebenden sechs Punkte geholt werden. „Wir haben es immer noch in der eigenen Hand und werden diese Punkte aus den kommenden Spielen holen“, unterstreicht Moritz Zeitler seine Entschlossenheit und die seiner Mannschaftskameraden. „Nach der Partie gegen Bogen haben uns einfach die Worte gefehlt, weil wir so einen sicher geglaubten Sieg am Ende uns noch aus der Hand hatten nehmen lassen" beschreibt er noch die Stimmung am Freitag letzter Woche.

Erfreulich für Trainer Andreas Scheler ist, dass sich die zuletzt doch sehr angespannte Personalsituation gegen Ettmannsdorf rechtzeitig wieder bessert. Denn Nico Argauer, Chousein Chousein und Benjamin Werner kehren wieder zurück, damit kann der Coach wieder mehr aus dem Vollen schöpfen und hat Alternativen, um taktisch einzugreifen. Im Hinspiel siegte Weiden in einer engen Partie knapp mit 1:0, ein frühes Mathias Heinl-Tor in der sechsten Minute sicherte den Sieg in dieser Heimpartie. Heinl ist leider weiterhin verletzt und kann seine Akteure nur von außen unterstützen. Aber auch er will sich nicht so kurz vor dem Ende um das Ernten der verdienten Früchte bringen lassen.

Aufrufe: 013.5.2022, 20:00 Uhr
Dagmar Nachtigall / Werner SchaupertAutor