2026-01-09T09:36:09.492Z

Halle
Entscheidung im Elfmeterschießen: Im Halbfinale setzte sich der SV Frauenstein II mit 4:3 gegen die SG Kelkheim durch.
Entscheidung im Elfmeterschießen: Im Halbfinale setzte sich der SV Frauenstein II mit 4:3 gegen die SG Kelkheim durch. – Foto: z.V.g.v. TV Wallau

SpVgg Sonnenberg siegt beim Ländcheshallenturnier des TV Wallau

Finale: SV Frauenstein II unterliegt der SpVgg Sonnenberg mit 0:1 +++ Spiel um Platz drei: SG Kelkheim setzt sich 2:1 gegen SV Erbenheim durch +++ TV Wallau zieht positive Bilanz dank reibungsloser Organisation

Wallau. Viel Einsatz und sportliche Überraschungen bot das Ländcheshallenturnier des TV Wallau am 10. Januar. Während die tatkräftigen Helfer den reibungslosen Ablauf gewährleisteten, konnten die Zuschauer dank der „fliegenden Torhüter“ besonders actionreichen Fußball bestaunen. Am Ende setzte sich die SpVgg Sonnenberg knapp im Finale durch und sicherte sich den verdienten Turniersieg.

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Positive Bilanz und reibungslose Organisation

Jesus Muñoz Perez, Jugendleiter und Hauptverantwortlicher der Turnierorganisation, sagt: "Das Turnier ist eigentlich so gelaufen, wie wir es uns gedacht haben". So sei das Catering dank der Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer über den gesamten Turniertag hinweg besetzt gewesen. Zu grundlegenderen Anpassungen, insbesondere mit Blick auf zukünftige Veranstaltungen, sehe der Verein daher keine Veranlassung und ziehe eine positive Bilanz. Lediglich die Kosten für die vier ganztägig eingesetzten Schiedsrichter seien aus Vereinssicht ins Gewicht gefallen. "Die vier Schiedsrichter haben die Spiele herausragend geleitet", berichtet Muñoz Perez. So sei während des insgesamt fairen und konsequent gepfiffenen Turniers zu keinem Zeitpunkt der Eindruck entstanden, dass den Unparteiischen die Kontrolle entgleite.

Aktive Torhüter sorgen für große Resonanz

Resonanz habe die erfolgreiche Turniergestaltung in den Rückmeldungen der teilnehmenden Mannschaften gefunden, wobei insbesondere die Beibehaltung der fliegenden Torhüter durchaus überraschend großen Zuspruch erfahren habe. "Wir hatten diese Regel im vergangenen Jahr bereits angeboten, aber sie wurde von den Teams kaum wahrgenommen", erläutert Muñoz Perez. In diesem Jahr hätten einige Mannschaften dafür erst durch die Einbindung ihrer Schlussmänner zurück in die Begegnungen gefunden. Beispielhaft hierfür sei das Viertelfinalspiel zwischen der SpVgg Sonnenberg und dem C.R.E.U. Höchst II. Denn nachdem C.R.E.U. mit zwei Treffern vorgelegt und damit den Favoriten ins Straucheln brachte, habe die SpVgg durch ihr Powerplay zunächst den Ausgleich herstellen können und die Partie letztlich im Siebenmeterschießen mit 5:4 für sich entschieden.

SpVgg Sonnenberg setzt sich im engen Finale durch

"Das Finale war dann ein ausgeglichenes Aufeinandertreffen, in dem eine Aktion den Unterschied gemacht hat", sagt Muñoz Perez. Denn während auch der SV Frauenstein II zu Chancen gekommen sei, habe die SpVgg Sonnenberg das entscheidende Tor erzielt und mit dem nötigen Quäntchen Glück das Spiel mit 1:0 für sich entscheiden können. Ausgezeichnet habe den Turniersieger dabei über die Spiele hinweg das Mannschaftsgefüge und der starke Zusammenhalt. "Wirklich überrascht hat mich das Auftreten der SG Kelkheim, die hatte ich nicht auf dem Schirm", sagt Muñoz Perez. Für Eindruck habe dabei insbesondere die makellose Leistung der Vorrunde gesorgt. Nicht zu erwarten sei zudem das Abschneiden des VfB Unterliederbach II und des FC Marxheim II, die sich ihren jeweiligen Viertelfinalgegnern geschlagen geben mussten. Im Vorjahr stellten Teams beider Vereine die Finalisten, wobei der VfB Unterliederbach II als Sieger vom Platz ging. "Unsere eigene Leistung war dafür in Anbetracht der Gegner ordentlich", ordnet Muñoz Perez abschließend ein.

Aufrufe: 013.1.2026, 15:00 Uhr
Ruben SolmsAutor