Der Neue ist ein guter Bekannter: Hubert Strobel (Mi.) hat 20 Jahre lang den Nachwuchs im Verein trainiert. Künftig wird er die Herren der SpVgg Schwabbruck/Schwabsoien betreuen. Auf eine erfolgreiche gemeinsame Zeit hoffen auch die beiden Abteilungsleitern der SpVgg, Fabian Sepp (li.) und Andreas Köhler. Halmel
Der Neue ist ein guter Bekannter: Hubert Strobel (Mi.) hat 20 Jahre lang den Nachwuchs im Verein trainiert. Künftig wird er die Herren der SpVgg Schwabbruck/Schwabsoien betreuen. Auf eine erfolgreiche gemeinsame Zeit hoffen auch die beiden Abteilungsleitern der SpVgg, Fabian Sepp (li.) und Andreas Köhler. Halmel

Hubert Strobel neuer Trainer bei der SpVgg Schwabbruck/Schwabsoien

Fußball-Kreisklassist SpVgg Schwabbruck/Schwabsoien hat einen Nachfolger für den zurückgetretenen Trainer Martin Lerchenmüller gefunden. Der Neue ist seit 20 Jahren in der Nachwuchsarbeit des Vereins tätig und zudem Zweiter Abteilungsleiter beim TSV Peiting.

VON ROLAND HALMEL

Schwabsoien/Schwabbruck – Das Trainerkarussell bei den Fußballclubs in der Region dreht sich munter weiter. Nach den drei Kreisligisten Peiting, Altenstadt und Denklingen wird es auch beim Kreisklassisten SpVgg Schwabbruck/Schwabsoien eine Veränderung geben. Martin Lerchenmüller, der die SpVgg zum Klassenerhalt führte, hat sein Amt nach der Saison niedergelegt. Beim neuen Trainer wurden die Verantwortlichen im eigenen Verein fündig. Hubert Strobel, der seit 20 Jahren als Nachwuchscoach aktiv ist, wird die erste Garnitur der Spielvereinigung übernehmen.

„Das wird eine echte Herausforderung bei meinem Heimatverein“, sagt Strobel, der in der Region vor allem auch als Zweiter Vorsitzender der Peitinger Fußballer bekannt ist. „Die FA habe ich nach der Anfrage auch sofort informiert, und da gab es auch gleich das Okay“, berichtet Strobel von den Gesprächen mit Peitings Fußballchef Uwe Enzmann, der seinem Abteilungs-Vize bei dessen Trainertätigkeit keine Steine in den Weg legte. „Das ist eine super Reaktion und eine tolle Geschichte“, urteilt Strobel´. Schließlich spielt die Spielvereinigung in der selben Liga wie die zweite Peitinger Mannschaft. „Wir haben bei uns mit dem Kunstrasen und dem Trainingsplatz sowie mit der Halle in Altenstadt hervorragende Voraussetzungen“, so Strobel, der die SpVgg in ihrem zweiten Jahr in der Kreisklasse gut aufgestellt sieht. Er weiß aber auch um die Schwere seiner Aufgabe. „Die zweite Saison nach dem Aufstieg ist bekanntlich die schwerste“, sagt der 53-Jährige, der ein modernes Spielsystem bevorzugt. „Ich will aber auch Spaß vermitteln“, sagt der neue Coach der SpVgg, der bei seinem Team vor allem auf die mannschaftliche Geschlossenheit setzt. Damit soll es auch in der Spielzeit 2019/20 mit dem Klassenerhalt in der Kreisklasse klappen. „Ein Mittelfeldplatz wäre super“, soStrobels Wunsch. Die vergangene Saison in der Kreisklasse 4 schloss die SpVgg auf Rang neun ab.

Zum ersten Training bittet Strobel seine Mannen am kommenden Dienstag, 9. Juli. Saisonstart in der Kreisklasse 4 ist am Wochenende, 10./11. August, beim SV Igling. Das ist eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe: Igling belegte vergangene Saison den zweiten Platz. In der Relegation zur Kreisliga scheiterte das Team jedoch am FC Eichenau (0:3, 1:1).

Aufrufe: 04.7.2019, 10:25 Uhr
Schongauer Nachrichten / Roland HalmelAutor

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