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Ligabericht

SpVgg Schirmitz vor der Rückkehr in die Bezirksliga

Nach drei Jahren in der Kreisliga fehlt der Hirmer-Elf noch ein Zähler, um Meisterschaft und den Aufstieg einzutüten +++ Konkurrenz aus Tremmersdorf und Erbendorf nur Remis +++ "Dumba" und Irchenrieth müssen in die Relegation, DJK Weiden steigt ab

von Werner Schaupert · 28.04.2025, 11:55 Uhr · 0 Leser
Ein spätes Tor bescherte dem FC Tremmersdorf (in Grau) zumindest einen Zähler im Kampf um Platz 2 beim TSV Reuth (in Grün-Schwarz).
Ein spätes Tor bescherte dem FC Tremmersdorf (in Grau) zumindest einen Zähler im Kampf um Platz 2 beim TSV Reuth (in Grün-Schwarz). – Foto: Creativ-Action.de

Drei "Gewinner des Spieltages" hat die Runde 24 in der Kreisliga Nord. Am oberen Rand des Klassements steht die SpVgg Schirmitz (1./49 - 1:0 in Kulmain) mit einem Bein schon in der Bezirksliga, denn die schärfste Konkurrenz hat erneut Federn gelassen. So kamen der TSV Erbendorf (2./44 - 2:2 in Haidenaab) und der FC Tremmersdorf (3./43 - 2:2 in Reuth) nicht über ein Remis hinaus und haben nun in puncto Meisterschaft den wohl entscheidenden Rückschlag kassiert. Ja, beide müssen jetzt gar um die Vizemeisterschaft bangen, ist doch der SV 08 Auerbach (4./41 - 2:1 bei der DJK Weiden) herangerückt und lässt damit das Buhlen um den Rele-Rang noch zu einem Dreikampf an den beiden finalen Spieltagen werden. Zurück zur SpVgg Schirmitz, der fehlt nur noch ein Punkt zum Titel, da sie bei einer noch möglichen Punktgleichheit am Ende mit dem TSV Erbendorf vom direkten Vergleich (5:2 und 1:3) profitieren würde.

Es fehlen noch zwei der angesprochenen "Spieltagssieger", die kommen aus der hinteren Tabellenregion und heissen TSV Eslarn (11./29 - 2:1 in Irchenrieth) und SC Eschenbach (10./30 - 3:2 gegen Rothenstadt), die den direkten Klassenerhalt damit vorzeitig perfekt machen konnten. Gleichzeitig ist nun auch sicher, dass der SC Kirchenthumbach (13./21 - 3:3 im Derby in Vorbach) und die DJK Irchenrieth (12./22) nach ihrer Niederlage gegen Eslarn in "Überstunden" - also die Relegation - gehen müssen, um nachträglich den Ligaverbleib noch sicherzustellen. Schließlich muss die DJK Weiden nach acht Spielzeiten in der Kreisliga in den saueren Apfel des Abstiegs beissen, das ist seit gestern nun auch klar.

Im Überblick die Matches des drittletzten Spieltags in der Kreisliga Nord:

Dreizehn Punkte nach der Winterpause, eine beachtliche Bilanz des SCE, der mit dem Heimsieg im Neulingsduell das Ticket für die kommende Kreisligasaison löste. Kapitän Julius Richter avancierte dabei durch seinen Treffer in der Schlußphase zum Matchwinner, nachdem die Gäste nur wenig vorher ausgeglichen hatten. Letztlich waren die entscheidenden drei Punkte der Lohn für eine herausragende Restrückrunde, in der das Team aus der Rußweiherstadt das Abstiegsgespenst vertreiben konnte. Die Gäste können die Niederlage verschmerzen, sie blicken ohnehin auf eine beeindruckende Spielzeit in neuer Umgebung zurück.

"Heute muss ich ganz ehrlich sagen, interessiert uns kein Spielverlauf, es interessiert uns keine Schiedsrichterleistung, sondern einzig und allein das Ergebnis und die drei gewonnen Punkte! Ich bin unfassbar stolz auf die Mannschaft, was sie nach der Winterpause geleistet und damit zwei Spieltage vor Schluss den direkten Klassenerhalt in trockene Tücher gebracht hat! Ganz großes Kompliment nochmals an die Truppe", so ein überglücklicher SCE-Spielertrainer Benjamin Scheidler.

"Wenn wir nicht gewinnen, lernen wir wenigstens daraus. Es war heute ein Lernprozess, der uns zukünftig auf unserem Weg weiter bringen wird, als die heutigen Punkte. Eschenbach hat es heute einfach individuell clever gemacht. Obwohl wir nach einem 0:2 nochmals auf 2:2 rangekommen sind, hat es am Ende nicht gereicht. Die Mentalität und die Entwicklung meiner Mannschaft stimmt mich zuversichtlich. Wir gratulieren dem SC Eschenbach zum Ligaverbleib und dem heutigen Sieg", sagte Hakan Boztepe, Chefanweiser des VfB Rothenstadt

Tore: 1:0 Julius Richter (16.), 2:0 Arthur Quast (27.), 2:1 Eduard Lenz (68.), 2:2 Julian Rost (80.), 3:2 Julius Richter (83.) - Schiedsrichter: Andre Längert - Zuschauer: 235

Ein spätes Tor von Noah Linge entschied dieses "Sechs-Punkte-Match" zugunsten der Gäste, die nun auch im nächsten Jahr der Kreisliga angehören. Für die DJK heisst es nun, noch einmal alle Reserven zu mobilisieren und sich auf das erste Relegationsmatch vorzubereiten. Hier geht es zunächst entweder gegen den besten Kreisklassendritten oder gegen den Zweiten der Kreisklasse Ost, abhängig davon, ob man als 12. oder 13. die Saison beendet.

"Ja, wir waren leider nur die ersten 20 Minuten gut im Spiel und haben dort wirklich gut gespielt. Danach haben sich leider Unsicherheiten ins Spiel eingeschlichen und wir haben uns nicht mehr getraut, Fußball zu spielen. Und danach war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem Eslarn gefährlicher vor dem Tor war und dementsprechend auch verdient zum Sieg gekommen ist. Nun gilt es, uns auf die Relegation vorzubereiten und nochmal final unsere Kräfte zu bündeln", so DJK-Coach Markus Hirnert.

"Es war das erwartete schwere Match. Irchenrieth war von Beginn an voll im Spiel, durch pures Glück für uns stand es nur 1:0 zu Beginn. Als wir dann endlich ins Spiel gekommen sind, konnten wir das 1:1 erzielen. Ab da an war es ein hart umkämpftes Spiel. Wir konnten Gott sei Dank das 2:1 erzielen und freuen uns jetzt über den sicheren Klassenerhalt", erklärte Daniel Bäumler, der Trainer der Grenzlandelf.

Tore: 1:0 Michael Bachmeier (9.), 1:1 Rene Gall (24.), 1:2 Noah Linge (86.) - Schiedsrichter: Andreas Weismeier - Zuschauer: 120

Erneut bewies sich der ASV als "Schreck" für ein Spitzenteam, schien nach einer 2:0-Führung sogar den nächsten Dreier gegen einen Favoriten einzufahren, ehe Ligatorjäger Sandro Hösl mit den Saisontreffern 21 und 22 zumindest noch einen Punkt für die Steinwaldelf rettete. Die muss in den beiden finalen Partien gegen die DJK Weiden und beim Derby in Reuth nun schauen, zumindest Rang 2 abzusichern, denn der Meisterschaftszug scheint bei fünf Punkten Abstand zur SpVgg Schirmitz wohl ohne die Lang-Elf abzufahren.

"Auch Erbendorf hat es nicht geschafft, uns zu bezwingen. Ja, wir sind sogar knapp am vierten Erfolg gegen eine Spitzenmannschaft vorbeigeschrammt. Wir gaben eine 2:0-Führung aus der Hand, dabei waren in Halbzeit 1 Chancen hüben wie drüben da, ehe wir durch ein Eigentor in Führung gehen. Nach der Pause legen wir nach einem Fernschuß von Tobi Eigler, der genau im Winkel einschlägt, nach. Sicherlich dachten viele, dass wir das Spiel nun runterspielen werden, aber innerhalb von vier Minuten hat Sandro Hösl wieder einmal seine Klasse gezeigt, wobei sein zweiter Treffer diskussionswürdig war, weil der Assistent Abseits angezeigt hatte, der Schiri ihn aber überstimmte. Das Spiel schien dann zu kippen, wir schafften es aber zumindest das 2:2 noch über die Ziellinie zu bringen. Letztendlich ein leistungsgerechtes Unentschieden, mit dem wir vermutlich mehr zufrieden sein werden, als die ambitionierten Erbendorfer", so ASV-Vorstand Stephan Veigl in einer Sprachnachricht für FuPa.

"Es ist einfach zum Heulen! Und damit meine ich nicht das Ergebnis, das Spiel war grundsätzlich in Ordnung. Aber dass sich Dilane Mayeko nach ein paar Minuten ohne Fremdeinwirkung schwer am Knie verletzt, ist einfach schlimm, passt aber in diese verflixte Saison, was Verletzungen angeht", so Gästetrainer Roland Lang.

Tore: 1:0 Pascal Kaufmann (42./Eigentor), 2:0 Tobias Eigler (68.), 2:1 und 2:2 Sandro Hösl (70./74.) - Schiedsrichter: Luca Hausschild - Zuschauer: 100

Mit dieser Heimniederlage hat sich die Elf vom Weidener Flutkanal endgültig aus der Kreisliga verabschiedet. Für die Gäste bedeutet der Dreier hingegen, dass die kleine Flamme der Hoffnung auf Platz 2 wieder höher lodert. Schauen wir, was die beiden letzten Spieltage bringen.

"Wir sind heute leider überhaupt nicht in die erste Halbzeit reingekommen. Wir waren zu weit weg von den Leuten, haben die Ordnung nicht gehalten und waren ohne die nötige Körpersprache unterwegs. Auerbach hat’s richtig gut gespielt, ohne Gegenwehr und hat völlig zurecht mit 2:0 geführt. In der zweiten Hälfte hatten wir dann deutlich mehr vom Spiel und belohnen uns mit dem Anschlusstreffer durch Brandt. Danach viel Ballbesitz, ohne zwingende Torchancen. Hier fehlt uns einfach die Kaltschnäuzigkeit, um Angriffe entsprechend sauber zu Ende zu spielen. So müssen wir das Ganze heute als verdiente Niederlage hinnehmen, plus den damit verbundenen Abstieg. Glückwunsch an Auerbach", so das Statement von DJK-Coach Rico Friese.

"Wir kamen nicht gut ins Spiel, haben die Anfangsphase ein wenig verschlafen. Nach und nach bekamen wir Zugriff, erarbeiteten uns Chancen, die Verwertung allerdings war erneut unser Manko. Dennoch gehen wir verdient mit 2:0 in die Halbzeit, hatten Ball und Gegner laufen lassen gegen einen Gastgeber, der sich zu keiner Zeit aufgegeben hat. Nach der Pause ein ähnliches Spiel, wir mit Chancen zum 3 und 4:0, ehe ein unerklärlicher Bruch ins Spiel kam. Nach und nach entwickelte sich ein Spiel, das sich hauptsächlich zwischen den Strafräumen abspielte, Weiden versuchte es dann mit langen Bällen, machte dann den verdienten Anschluss, was natürlich die Gefahr erhöhte, hier etwas liegen zu lassen. Wir haben dann aber gut verteidigt, hätten dann den Deckel draufmachen müssen bei Kontersituationen, aber am Ende wurde es auch nicht unbedingt mehr gefährlich, wir landeten einen verdienten Sieg. 35 bis 40 Minuten guter Fußball, der Rest gibt Anlass zu Verbesserungen", so Gästespielertrainer Manuel Trenz.

Tore: 0:1 und 0:2 Tim Schiendl (36./38.), 1:2 Nico Brandt (58.) - Schiedsrichter: Luca Gärtner - Zuschauer: 70

Die zahlreichen Zuschauer auf dem Sportplatz in Premenreuth sahen eine insgesamt flotte und gute Kreisligapartie. Einen schnell vorgetragenen Konter über Fabian Höcht in der 9. Spielminute vollendete Michael Sonnberger zur 1:0-Führung für den TSV. Im weiteren Spielverlauf erhöhten die Gäste aus Tremmersdorf den Druck und belohnten ihre Bemühungen in der 24. Spielminute mit dem 1:1-Ausgleich. Christopher Neukam legte an der Strafraumgrenze den Ball ab auf Patrick Dittner und dessen Volleyschuss schlug unhaltbar neben dem Pfosten ein. Zwei Minuten später hatte TSV-Spielertrainer Thomas Wildenauer das 2:1 auf dem Fuß, sein Schuss aus kurzer Distanz landete jedoch nur über der Latte. Kurz vor dem Pausenpfiff tauchte dann Neukam frei vor dem TSV-Gehäuse auf, scheiterte jedoch an einer Glanzparade von Torwart Lukas Köllner.

Über weite Strecken der zweiten Halbzeit standen dann beide Abwehrreihen sehr kompakt und sicher. Einzig ein Volley-Hammer von Fabian Höcht (58.), der nur ganz knapp am rechten Toreck vorbei strich, sorgte zunächst für große Torgefahr. In der 79. Spielminute wurde dann TSV-Kapitän Fabian Mark im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht und Justus Bader verwandelte den fälligen Elfmeter zur erneuten Führung für die Hausherren. Nachdem der Reuther Matthias Jonek in der 82. Spielminute nach einem Foulspiel eine 10-Minuten-Zeitstrafe erhielt, war die Schlussphase der Partie nochmal heiß umkämpft. In der 90. Spielminute gelangte dann der Ball nach einem Reuther Klärungsversuch zu Leon Dippel und dieser sorgte mit einem platzierten Schuss für den letztendlich leistungsgerechten 2:2-Endstand. (Quelle: Spielbericht TSV Reuth).

"Unsere Mannschaft hat heute wieder eine sehr gute Leistung abgeliefert. In der ersten Halbzeit war es ein schöner Schlagabtausch. Es ging in beide Richtungen immer Richtung Tor und das Unentschieden zur Halbzeit war gerecht. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr klarere Torchancen und belohnten uns mit einen Strafstoß zur 2:1-Führung. Leider konnten wir die Führung nicht über die Zeit bringen, durch einen Abstimmungsfehler in letzter Minute glichen die Gäste aus. Ärgerlich, aber schmälert keineswegs unsere heutige Leistung. Dem Spieler von Tremmersdorf 2, der sich im Vorspiel sehr schwer verletzt hat, wünschen wir gute Besserung", so TSV-Spielertrainer Tom Wildenauer.

"Aufgrund des späten Ausgleichs sicher noch ein gewonnener Punkt. Chancen auf beiden Seiten und somit auch ein gerechtes Ergebnis. Insgesamt jedoch zu wenig. Viel schwerer wiegt jedoch der verletzungsbedingte Ausfall zweier Leistungsträger, da wir bereits heute mit dem letzten Aufgebot antraten. Somit werden die beiden letzten Partien spannend und ein Charaktertest für uns, aber aufgeben ist keine Option. Wir werden alles versuchen und schauen, was dabei rauskommt", sagte Gästecoach Björn Engelmann

Tore: 1:0 Michael Sonnberger (9.), 1:1 Patrick Dittner (24.), 2:1 Julius Bader (79.), 2:2 Leon Dippel (90.) - Schiedsrichter: Christoph Spöth - Zuschauer: 200

Wenn man so will ein "dreckiger Sieg" des Spitzenreiters, der durch die Punktverluste der Konkurrenz noch aufgewertet wurde. Kulmain zeigte sich über weite Strecken ebenbürtig, ja dominierte nach dem Seitenwechsel den Favoriten sogar, ohne sich zumindest mit dem Ausgleich belohnen zu können. So reichte der SpVgg ein Tor von Kapitän Bene Kormann, um den Dreier mitzunehmen und den Fuß schon einmal in die Tür zur Bezirksliga zu stellen.

"Eine sehr bittere Niederlage. Die erste Halbzeit sahen die Zuschauer eine absolut ausgeglichene Partie, Spielanteile waren in etwa 50/50, ein Spiel auf Augenhöhe. Ein grober individueller Fehler von uns kurz vor der Pause führte dann zum 0:1. Kurz nach Wiederbeginn hat der Gegner dann zwei gute Chancen, da hatten wir Glück. Ab der 47. Minute waren wir dann die total bessere Mannschaft, hatten die Partie klar im Griff mit einer wie angekündigt sehr jungen Mannschaft, die es wirklich super gemacht hat. So gewann Schirmitz dieses Spiel sicherlich glücklich und auch nicht verdient, weil es halt die eine sich bietende Chance nach unserem Fehler konsequent ausnutzte. Wir haben bis zur Box wirklich einen sehr guten Fußball gespielt, der finale Pass kam dann allerdings zu ungenau oder mit zu wenig Druck. Vor dem Tor fehlten dann Kaltschnäuzigkeit und auch das notwendige Glück. Wenn wir so weiterspielen und die Jungs sich im nächsten Jahr so präsentieren wie heute, dann ist mir nicht Angst um die Zukunft", so SVK-Coach Oli Drechsler.

„Wie erwartet, war es ein schweres Spiel. Trotz der höheren Spielanteile war es bis zum Schluss ein schwer erarbeiteter Sieg. Jetzt liegt der Fokus auf Vorbach, gegen die wir den nächsten Sieg anstreben", so der kurze Kommentar von SpVgg-Coach Fabian Hirmer.

Tor: 0:1 Benedikt Kormann (41.) - Schiedsrichter: Quentin Kukla - Zuschauer: 150

Alles, was ein Derby haben soll, bekamen die vielen Fans zu sehen. Großer Kampf, viele Tore, Nickligkeiten, am Ende ein Unentschieden, das unterschiedliche Reaktionen auslöste. Während die Heimelf endgültig ihre Ligazugehörigkeit eintüten konnte, muss der SCK nun über den Umweg der Relegation versuchen, zu verhindern, nach zwanzig Jahren (!) wieder einmal der Kreisklasse anzugehören. Erster Gegner wird entweder der beste Kreisklassendritte oder der Vizemeister der Kreisklasse Ost sein.

"Sehr intensives Derby vor wieder über 400 Zuschauern. So macht Fußball Spaß. Das Unentschieden war leistungsgerecht. Nachdem wir verdient in Führung gegangen sind, mussten wir nach zwei Abwehrfehlern einem Rückstand nachlaufen, konnten aber vor der Pause noch ausgleichen. Nach der Pause wieder in Rückstand gekommen und wieder zurückgeschlagen. Hinten raus hatten wir noch eine große Chance und Kirchenthumbach auch noch Möglichkeiten auf den Siegtreffer, so dass das Unentschieden in Ordnung geht. Nachdem der Klassenerhalt jetzt fix ist, ist einiges an Druck abgefallen. Jetzt freuen wir uns auf die letzten beiden Spiele und versuchen auch da zu punkten. Die Moral ist absolut intakt und meine Jungs haben zuletzt viele Nackenschläge weggesteckt, so dass wir auch gegen Schirmitz und Tremmersdorf nicht chancenlos sind", so FCV-Cheftrainer Peter Schramm.

„Ein Derby, wie es im Buche steht. Zwei kämpferische Mannschaften auf Augenhöhe, viele Tore, viele gelbe Karten und eine hervorragende Zuschauerkulisse. Am Ende aus meiner Sicht ein leistungsgerechtes Unentschieden. Dass ein Punkt für uns zu wenig sein wird, war uns bewusst. Nun können wir fix mit der Relegation planen“, sagte Marcel Lohner, Sportlicher Leiter des SCK.

Tore: 1:0 Lukas Barthelmann (12.), 1:1 Jonas Fuhrich (23.), 1:2 Yannick Gutte (36.), 2:2 Gabriel Speckner (41.), 2:3 Andreas Reisner (55.), 3:3 Lukas Barthelmann (57.) - Schiedsrichter: Sophie Gleißner - Zuschauer: 412