Die drei Plattlinger Neuverpflichtungen (vo. li. na. re.): Dominik Kreilinger, Mario Paukner und Willy Breininger   Foto: SpVgg
Die drei Plattlinger Neuverpflichtungen (vo. li. na. re.): Dominik Kreilinger, Mario Paukner und Willy Breininger Foto: SpVgg

Drei Neue für Plattling - Wildfeuer verletzt, Döschl geht

Dominik Kreilinger, Mario Paukner und Willy Breininger wechseln zum Bezirksligisten +++ Keeper erleidet Kreuzbandriss +++ Dauerbrenner verabschiedet sich Richtung Schwarzach

Die Spvgg Plattling kann drei weitere Neuzugänge für die kommende Spielzeit vermelden, muss aber auch zwei Hiobsbotschaften bekanntgeben. Das Trikot der Isarstädter werden künftig Domink Kreilinger (21, SpVgg GW Deggendorf); Mario Paukner (18, SV Gotteszell) und Willy Breininger (27, TV Geiselhöring) tragen. Mit Michael Döschl wird dem Klub im Gegenzug aber ein ganz wichtiger Akteur verlassen. Der 30-Jährige war über Jahre ein absoluter Leistungsträger und Führungsspieler beim Traditionsverein. Aus beruflichen Gründen wird sich der Allrounder dem Kreisliga-Absteiger SV Schwarzach anschließen. Zudem hat die Gallmaier-Truppe ein unerwartetes Problem: Bei Stammtorhüter Johnanes Wildfeuer wurde ein Kreuzbandriss diagnostiziert. Da sich mit Manuel Rieger der zweite Torhüter, den die SpVgg im Kader hatte, mit unbekanntem Ziel verabschiedet hat. Aktuell steht der Bezirksligist deshalb ohne Keeper da.
"Das ist momentan unser größte Baustelle. Wir brauchen eigentlich noch zwei Tormänner", klagt Plattlings neuer sportlicher Leiter Karl Prebeck, der hofft, dass diese Schlüsselposition noch möglichst gut besetzt werden kann. Auch den Abgang von Döschl bedauert der Funktionär sehr: "Michael wird sportlich wie menschlich eine große Lücke hinterlassen. Aber er kann den erforderlichen Aufwand für die Bezirksliga leider nicht mehr leisten." Auch auf Andreas Artmann wir die SpVgg nur mehr im Notfall zurückgreifen können. "Andi wird seinen Pass bei uns lassen, uns aber nur zur Verfügung stehen, wenn wir personell angezwickt sind", informiert Prebeck. Weiterhin ungeklärt ist die sportliche Zukunft von Routinier Michael Steiger. "Bei Stax gibt es nichts Neues zu vermelden. Er hat sich noch nicht festgelegt. Wir hoffen natürlich, dass er uns erhalten bleibt", betont Prebeck.


»Wir bauen bewusst auf junge und ehrgeizige Spieler, die wir entwickeln wollen. Vielleicht können wir eine Art Ajax Amsterdam der Bezirksliga werden.«


Die Neuzugänge Kreilinger, Paukner und Breininger sind nicht die ganz großen Namen. Für Karl Prebeck ist das aber kein Problem: "Wir haben nicht die Möglichkeiten, dass wir uns Spieler aus der Landes- oder Bayernliga holen. Eine Option wäre es gewesen, Legionäre zu verpflichten. Diesen Weg wollen wir aber nicht gehen, denn wir bauen bewusst auf junge und ehrgeizige Spieler, die wir entwickeln wollen. Vielleicht können wir eine Art Ajax Amsterdam der Bezirksliga werden." Die Planungen der Isarstädter sind noch lange nicht abgeschlossen. "Zwei weitere Spieler haben mir mündlich zugesagt, mit einem anderen Akteur stehe ich noch in guten Gesprächen. Ich gehe davon aus, dass wir bald weitere Personalien vermelden können", sagt Prebeck.
Aufrufe: 029.5.2019, 07:57 Uhr
Thomas SeidlAutor

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