Timo Studtrucker will mit seinem Team im letzten Heimspiel ein gutes Spiel zeigen.
Timo Studtrucker will mit seinem Team im letzten Heimspiel ein gutes Spiel zeigen. – Foto: Christian Brüssel

Burglengenfeld braucht ein Wunder

Trainer Timo Studtrucker trauert den verpassten Chancen nach. Der ASV muss zweimal Siegen und auf Patzer hoffen.

Ein wenig wehmütig blickte Timo Studtrucker im Gespräch mit der Mittelbayerischen zurück und trauerte den vielen verpassten Chancen nach. Es sei einfach in den letzten Wochen zu wenig gepunktet worden, so der Burglengenfelder Coach. Möglichkeiten habe es genug gegeben, ans rettende Ufer zu kommen. Er habe immer wieder gute Phasen seiner Mannschaft erkennen können. Aber es habe eben nicht gereicht. „Zu viele Fehler haben uns immer wieder auf die Verliererstraße gebracht.“

Sehr enttäuscht war der ASV-Trainer von der Leistung in der ersten Halbzeit beim vergangenen Auswärtsspiel in Tegernheim. „Da muss man sich nicht wundern, dass wir da stehen, wo wir sind“, sagt er frustriert. Trotzdem lasse sich seine Mannschaft nicht hängen. Das Ziel sei, sich mit zwei guten Spielen ordentlich aus der Landesliga zu verabschieden. Und Wunder gebe es im Fußball ja immer wieder mal. „Wir haben eigentlich nichts mehr zu verlieren und können befreit aufspielen. Vielleicht gelingen uns ja noch zwei Siege“, so der Trainer weiter. Im Fußball sei alles möglich. Gegen die SpVgg Osterhofen steht außer Stephan Gineiger und Chris Bauer der gesamte Kader zur Verfügung, wenn auch nicht auf dem Fitnesslevel, wie Studtrucker es sich vorstellt.

Ein Abstieg sei auch für einen Trainer nicht schön. Er sei mit einer anderen Zielsetzung herangegangen. Er sei sich sicher gewesen, der Klassenerhalt könnte klappen. Es tue ihm leid, dieses Ziel sehr wahrscheinlich nicht zu schaffen, so Studtrucker, der die Mannschaft nach dem 17. Spieltag mit 12 Punkten auf dem Habenkonto übernommen hatte. Trotzdem wolle er nicht aufgeben. „Manchmal muss man auch einen Schritt zurückgehen, um einen neuen Anlauf zu nehmen für das, was kommt.“

Von der Zukunft sei ihm trotz eines eventuellen Abstiegs nicht bange. „Es laufen gute Gespräche. Wir werden uns gut aufstellen.“ Als positiven Schritt nach vorne sieht der Burglengenfelder Trainer auch, dass wieder eine zweite Mannschaft des ASV im Spielbetrieb sein wird. Nach dem Heimspiel gegen Osterhofen findet das inzwischen schon traditionelle Weizenfest im Naabtalpark statt.

Aufrufe: 013.5.2022, 14:50 Uhr
Josef SchallerAutor