Nach dem Derby-Sieg wartet auf Mauern das nächste wichtige Spiel. Trainer Pollhammer setzt auf seine Relegations-Bilanz als Glücksbringer.
Ausgerechnet im Derby gegen Gammelsdorf gelang der SpVgg Mauern die Wende. Nach vier Niederlagen in Serie reichte man die Rote Laterne des Tabellenletzten weiter nach Attenkirchen. Und nun am Flutlicht-Freitag gegen den SC Freising (Freitag, 19 Uhr) kann sich die SpVgg im Duell Vorletzter gegen Drittletzter weiter nach vorne arbeiten – auf den Relegationsplatz.
„Die Freisinger kommen gerade zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Mauerns Trainer Johannes Pollhammer. Mit dem ersten Sieg im siebten Spiel nach der Winterpause hat man sich das Selbstvertrauen zurückerarbeitet. „Wir haben gegen Gammelsdorf wieder mutiger gespielt“, analysiert der Coach. So will man nun auch das Sechs-Punkte-Spiel angehen.
Nach der Winterpause gelangen dem Aufsteiger zwei Überraschungen gegen die Topteams Dietersheim und Istanbul. Doch dann standen die wichtigen Spiele gegen die direkten Kontrahenten im Abstiegskampf an. Und da setzte es schmerzhafte Niederlagen. Hinzu kamen Spielerausfälle, die man in Mauern nicht so einfach kompensieren kann. „Wir sind ein kleiner Verein und nicht auf jeder Position doppelt besetzt“, sagt der Trainer.
Der Abstiegskampf der SpVgg Mauern wird nicht nur hart, sondern er geht möglicherweise auch noch in die Verlängerung. Stichwort: Relegation. Sieben Spiele sind noch zu absolvieren. Für den direkten Klassenerhalt müsste die SpVgg aktuell sechs Punkte auf Langenbach oder sieben auf Neufahrn gutmachen. Johannes Pollhammer sieht das entspannt, „weil die Saison in Mauern immer Spitz auf Knopf steht. Da ist es egal, ob es um den Auf- oder gegen den Abstieg geht.“
Für die Zukunft in der Kreisklasse ist man auf die Relegation als realistisches Szenario vorbereitet. Jetzt muss Mauern erst mal die Chance gegen den Sportclub Freising nutzen, um zwei Kontrahenten hinter sich zu bringen und so die direkten Abstiegsplätze zu verlassen. Und dann könnte Pollhammer („Ich habe noch nie ein Relegationsspiel verloren. . .“) für Mauern das werden, was der Glück bringende Kakadu beim FC Bayern ist.