Die Neuzugänge (von li. na. re.): Kilian Maul, Philipp Müller, Jannik vom Hofe
Die Neuzugänge (von li. na. re.): Kilian Maul, Philipp Müller, Jannik vom Hofe – Foto: Loebenbrück

Drei weitere Neue - »Endlich wieder richtigen Konkurrenzkampf«

Die SpVgg Landshut hat die Talente Philip Müller, Kilian Maul und Jannik vom Hofe verpflichtet

Die Landesliga-Fußballer der SpVgg Landshut vermelden nach dem Ex-Feuchter Bayernliga-Sturmtank Stephan König drei weitere Neuzugänge. Pünktlich zum Trainingsauftakt am Montag präsentierten die Schwarz-Weißen mit Philipp Müller, Kilian Maul und Jannik vom Hofe drei hoffnungsvolle neue junge Kräfte.

Ebenso wie Abwehrtalent Kilian Maul kickte auch der 19-jährige Angreifer Jannik vom Hofe schon in der U 15 der "Spiele“, bevor er über die SG Moosen und BSG Taufkirchen den Weg wieder zurück an den Hammerbach fand. Kilian Maul spielte zuletzt in mit dem SSV Jahn Regensburg in der U19 Bayernliga. Der 20-jährige Stürmer Philipp Müller vom FC Dingolfing sucht bei der SpVgg Landshut in der Landesliga eine neue Herausforderung. Er entstammt dem Nachwuchs der BMW-Städter und erfuhr später seine weitere Ausbildung in der U 15, U17 und U 19 des SSV Jahn Regensburg. In der abgelaufenen Saison erzielte Müller immerhin sechs Treffer im FCD-Bezirksligateam. Zum SVL-Kader gesellten sich zum Aufgalopp auch die aus der eigenen U 19 übernommenen Nachwuchskräfte Bastian Lomp (19), Yannick Justvan und Alexander Spolwind (beide 18), die bereits in der abgelaufenen Runde in der Landesliga-Truppe zum Einsatz kamen.

Aus der eigenen U19 rücken (von li. na. re.) Alexander Spolwind, Yannick Justvan und Bastian Lomp in den Landesliga-Kader auf
Aus der eigenen U19 rücken (von li. na. re.) Alexander Spolwind, Yannick Justvan und Bastian Lomp in den Landesliga-Kader auf – Foto: Loebenbrück



"Wir haben jetzt 24 Feldspieler im Kader und können im Training richtig gut arbeiten. Endlich haben wir wieder einen richtigen Konkurrenzkampf, der uns nach der Winterpause komplett gefehlt hat. Die Mannschaft hat sich in vielen Spielen nahezu von alleine aufgestellt und das war alles andere als leistungsfördernd", berichtet Landshuts Chefanweiser Christian Endler, der mit seinem Gefolge eine schwierige Frühjahrsrunde hinter sich hat, in der es sportlich - auch aufgrund vieler Ausfälle - nicht rund lief. Vor allem die Rückkehr von Co-Spielertrainer Kevin Pino Tellez, der wegen eines Syndesmosebandrisses monatelang passen musste, wird sich positiv bemerkbar machen. "Pino ist in unserem Spiel ein ganz wichtiger Faktor. Seinen Ausfall konnten wir nicht kompensieren", sagt Endler, der aber auch den jungen Neuzugängen einiges zutraut: "Das sind allesamt vielversprechende Talente, in denen viel fußballerisches Potenzial steckt. An die erhöhten Anforderungen in der Herren-Landesliga müssen sie sich erst noch gewöhnen, aber das sind richtig gute Jungs."

Aufrufe: 022.6.2022, 10:00 Uhr
Norbert Herrmann / Thomas SeidlAutor