
Mit einem verjüngten Kader und einem neu gebildeten Trainerteam gehen die Fußballer der SpVgg Kammerberg in ihre mittlerweile zwölfte Saison in der Bezirksliga Nord. Am Dienstagabend bat der neue Chefcoach Maximilian Zgud-Schoeppner zum Trainingsauftakt. Und die Ziele sind klar definiert.
„Die Stimmung war von Anfang an super. Die Jungs haben direkt Feuer gegeben und hervorragend mitgezogen“, berichtete der 35-jährige Trainer nach dem Vorbereitungsstart. Unterstützt wird er von Alexander Stangl und dem spielenden Co-Trainer Thomas Eichenseer. Insgesamt 19 Spieler standen auf dem Platz, darunter zwei Torhüter. Fünf der sechs Neuzugänge waren bereits mit dabei – und die hinterließen laut Zgud-Schoeppner einen positiven ersten Eindruck. Klar ist: Nach dem elften Tabellenplatz in der vergangenen Saison soll die Mannschaft wieder den nächsten Schritt machen. Dafür wurde der Kader gezielt verjüngt. Alle sechs Neuzugänge sind 23 Jahre alt oder jünger.

Im Tor soll der erst 19-jährige Daniil Battermann, der vom TSV Schwabhausen gewechselt ist, die bisherige Nummer eins, Robin Anselment, herausfordern. Im Mittelfeld verstärkte sich die SpVgg gleich vierfach: Benedikt Holzmeier (22) bringt trotz seines jungen Alters bereits Landesliga-Erfahrung mit. Der frühere Nachwuchsspieler des FC Bayern München und der SpVgg Unterhaching lief zuletzt für den TSV Jetzendorf auf. Dazu kommen die Brüder Agon (20) und Ardian Bashota (23). Letzterer wechselte vom Bayernligisten Türkspor Augsburg nach Kammerberg, sein jüngerer Bruder vom FC Ismaning. Auch Lucio Gonzalo Theveny (19) sammelte in Ismaning bereits erste Einsatzminuten in der Bayernliga. Komplettiert wird die Gruppe der Neuzugänge durch Ivan Mijatovic. Der 20-jährige Angreifer kommt vom Landesligisten FC Schwabing und erzielte dort in der vergangenen Saison sieben Treffer.
Schwer wiegen dagegen die Abgänge von Mario und Dario Stanic: Beide verließen den Verein in Richtung Landesligist SC Olching. Vor allem Dario hinterlässt eine Lücke: Mit elf Treffern war er in der vergangenen Saison der zweitbeste Torschütze der Spielvereinigung.
Für Zgud-Schoeppner beginnt nun die eigentliche Arbeit. Nach dem Trainerwechsel und den personellen Veränderungen geht es darum, Mannschaft und Trainerteam zusammenzuführen. „Entscheidend ist, dass wir uns schnellstmöglich kennenlernen“, erklärt er. Dreimal pro Woche wird trainiert. Neben der körperlichen Fitness stehen vor allem die spielerischen Abläufe im Mittelpunkt. Und: „Kammerberg soll auf dem Platz erkennbar sein“, betont Zgud-Schoeppner. Die ersten Eindrücke stimmen optimistisch.