Die Gefühlslagen waren in den Jugend-Verbandsligen durchweg unterschiedlich. Während die A-Junioren der Hassia aus Bingen bereits abgestiegen waren, hält die C-Jugend der Spvgg. die Klasse und beendet die Saison mit zwei Siegen.
Die Gefühlslagen waren in den Jugend-Verbandsligen durchweg unterschiedlich. Während die A-Junioren der Hassia aus Bingen bereits abgestiegen waren, hält die C-Jugend der Spvgg. die Klasse und beendet die Saison mit zwei Siegen. – Foto: Timo Babic

Junioren-Verbandsligen: Tore fallen wie reife Früchte

C-Jugend der Spvgg. Ingelheim sichert sich den Klassenerhalt in der Verbandsliga

BINGEN/INGELHEIM . Finale in den Verbandsligen der Jugend. Die A-Junioren von Hassia Bingen waren bereits abgestiegen, beenden die Abstiegsrunde nach einer 0:6-Pleite bei der Fritz-Walter-Jugend in Alsenborn auf dem letzten Platz. Bravourös schlugen sich dagegen die C-Junioren der Spvgg. Ingelheim. Mit zwei Siegen ließen sie letztlich keine Zweifel aufkommen, treten mit neuer Mannschaft auch im nächsten Jahr in der dritthöchsten Spielklasse an.

A-Junioren

JFV Fritz-Walter-Jugend – Hassia Bingen 6:0 (3:0). – Mit gerade noch elf Spielern, darunter zwei B-Jugendlichen, die tags zuvor noch ein Spiel hatten, reiste die Hassia zum Saisonfinale. Nach fünf Minuten war die Begegnung schon entschieden. Zwei Hereingaben rutschten den Verteidigern beim Klärungsversuch über den Spann, landeten im eigenen Netz. Dazu passte, dass die Binger auch noch einen Elmeter verschossen. „So unglaublich es sich bei diesem Resultat anhört, wir hatten von der Anzahl her mehr Chancen als der Gegner“, so Trainer Sven Kauer. Ab Sommer muss in der Landesliga ein Neuanfang erfolgen.

C-Junioren

Spvgg. Ingelheim – FK Pirmasens II 2:1 (2:0). – Zehn Minuten abtasten, dann hatte die ersatzgeschwächte angetretene Heimelf im entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt alles im Griff. Erst traf Nevin Deisen per Freistoß (14.), dann erhöhte Jan-Erik Hartmann mit einem Traumtor. Auf dem linken Flügel setzte er sich gegen zwei Gegenspieler durch und überlupfte dann der Torwart. „Hohe Kunst“, lobte Trainer René Weber. Der FKP fand nie richtig in die Partie, kam aber mit einem abgefälschten Schuss zur Überraschung aller zum Anschluss (53.). Gefährlich wurde es für die Ingelheimer aber nicht mehr. Im Gegenteil. Bei schnellen Umschaltaktionen verpassten sie gleich mehrfach weitere Treffer.

Phönix Schifferstadt – Spvgg. Ingelheim 0:11 (0:1). – Schon zur Halbzeit hätte Webers Truppe deutlich führen können. Mehr als David Eckarts Treffer wollte aber für die Ingelheimer nicht herausspringen. „Da waren wir ein bisschen unclever und zu überhastet“, so der Trainer. Kurz vor dem Pausenpfiff hätte es sogar schlimmer kommen können: Erst drehte Torwart Jonas Groß einen Ball mit einem Reflex an den Pfosten, dann parierte er noch einen Elfmeter. Nach dem Wechsel fielen die Tore wie reife Früchte: Matthes Keserue trug sich gleich viermal in die Torschützenliste ein, Jan-Erik Hartmann traf dreimal, Eckart weitere zweimal und Nikolas Küfer einmal. Weber geht als Trainer mit seiner Jugend in der nächsten Saison in die U 17-Landesliga.



Aufrufe: 01.6.2022, 14:50 Uhr
Jochen WernerAutor