Jan Förstel wird künftig für Ingelheim die Bälle einwerfen. Er ist einer von sechs Neuzugängen beim Absteiger in die Bezirksliga.
Jan Förstel wird künftig für Ingelheim die Bälle einwerfen. Er ist einer von sechs Neuzugängen beim Absteiger in die Bezirksliga. – Foto: Mario Luge

Ingelheim: Sechs Zugänge am Blumengarten

Die Neuen sollen DNA der Spielvereinigung verinnerlichen +++ Neun Spieler verlassen Ingelheim

INGELHEIM. Der Abstieg ist amtlich. Seit mehr als drei Wochen. Doch die Verantwortlichen des künftigen Bezirksligisten Spvgg. Ingelheim haben sich damit abgefunden. „Wir hatten jetzt genügend Zeit, das alles zu verarbeiten“, sagt Serdar Parlak aus dem Trainerteam. „Klar schmerzt der Abstieg sehr, aber wir sind dennoch auf einem guten Weg, diese Mannschaft langfristig positiv zu entwickeln.“ Die Personalplanungen laufen auf Hochtouren, sechs Zugänge sind bereits fix.

Neu am Blumengarten sind neben Innenverteidiger Jan Förstel (27) von Verbandsliga-Absteiger SG Eintracht Bad Kreuznach Keeper Torben Sparwasser von den Verbandsliga-A-Junioren des TV 1817 Mainz und der Mittelfeldmann Marvin Kaulfuss, 28, der vom Bezirksligisten TSV Zornheim kommt. Zudem der Routinier Chris Hörrmann (Mittelfeld) vom B-Klassen-Aufsteiger SG Kempten/Dietersheim. Dazu gehören künftig Stürmer Lion Deisen (18) und Mittelfeldspieler Ricardo Böhringer (18) von den eigenen A-Junioren zum Kader. „Allgemein versprechen wir uns von allen Neuzugängen, dass sie die DNA der Spielvereinigung schnellstmöglich verinnerlichen und uns qualitativ weiterhelfen“, betont Parlak.

Weiter die Augen nach Verstärkung offen halten

Folgende neun Abgänge stehen fest: Lars Flommersfeld (SG Monzingen), Engin Karadeniz, Ömer Degirmeci (beide TSV Langenlonsheim), Felix Frantzmann (TuS Hackenheim), Florian Maaß (TSG Bretzenheim 46), Malik Yerima (SC Idar-Oberstein), Sinan Ordukaya, Marcel Redschlag (beide Ziel unbekannt) und Francesco Teodonno (Türkischer SV Wiesbaden).

Mit dem aktuellen Kader sei man „sehr zufrieden“, halte „aber natürlich wie jeder Verein die Augen auf“ und sondiere regelmäßig den Transfermarkt, so der frühere Hessenliga-Co-Trainer des VfB Ginsheim, der im südhessischen Griesheim wohnt. Parlak wörtlich: „Wir verfolgen immer die Philosophie, jede Position doppelt zu besetzen. Das haben wir weitestgehend geschafft.“ In ein Trainingslager fahren die Jungs von Chefcoach Matthias Güldener nicht. Trainingsauftakt ist am Donnerstag, 30. Juni



Aufrufe: 022.6.2022, 17:00 Uhr
Michael HeinzeAutor