– Foto: Thies Meyer

Torsten Weber schafft Umbruch mit Hosenfeld

GL FULDA: +++ Spvgg. überwintert auf Rang eins +++

Hosenfeld (rg). Umbruch geglückt: Zahlreiche Abgänge hatte der Corona-Meister der Fußball-Gruppenliga Fulda im Sommer zu verzeichnen, aber dennoch überwintert die Spvgg. Hosenfeld auf Platz eins. Neu-Trainer Torsten Weberder zuvor als „Headcoach“ in die komplette Jugendarbeit der JSG Vogelsberg involviert war. ist daher auch hochzufrieden, sieht aber auch noch Luft nach oben.

Benedikt Rützel im vergangenen Winter, dazu Christian Lehmann, Leonard Müller, Loic Djounang oder Noel Chieuteu Temgoua – zahlreiche Stammspieler verließen die Spvgg. in den vergangenen Monaten. „Wir hatten einen großen Umbruch, niemand hatte uns vorher so richtig auf dem Zettel. Deshalb sind wir durchaus etwas überrascht, dass wir so stabil in die Saison gestartet sind“, erklärt Weber, der nach neun Siegen aus zwölf Spielen hochzufrieden ist.

Gerade die Defensivarbeit müsse aber noch besser werden, 18 Gegentore kassierte der Spitzenreiter bereits, nur sechs Teams mussten mehr Treffer hinnehmen. „Damit können wir sicher nicht zufrieden sein und auch im Umschaltspiel und im Spieltempo haben wir noch Reserven“, erklärt Weber. Dafür sei das neuformierte Team aber schon eine Einheit geworden, betont der 50-Jährige: „Wichtig war vor allem, die Neuen zu integrieren und das haben wir sehr gut hinbekommen. Wir sind auf dem besten Wege, eine Mannschaft zu werden – gerade außerhalb des Platzes.“ Die Neuen wie Maximilian Merker, Niklas Schneider, Branimir Velic, Radomir Vlk oder Landry Aquiteme hätten es den langjährigen Hosenfeldern jedoch einfach gemacht.

Dass der Spitzenreiter so schnell wieder auf den Platz zurückkehren kann, um Platz eins zu verteidigen und diesmal den Verbandsliga-Aufstieg anzugehen, glaubt der Hosenfelder Coach jedoch nicht: „Es tut uns allen gut, das Ganze relativ gelassen anzugehen. Wir Fußballer waren ein Stückweit privilegiert, aber Fußball ist eben nicht die Hauptsache. Wenn wir wieder spielen dürfen unter relativ normalen Umständen kommt der Rest von ganz allein.“

83 Aufrufe4.12.2020, 10:12 Uhr
Lauterbacher AnzeigerAutor

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