Abteilungsleiter Martin Audinger (l.) ist auf Trainersuche. Das Trainerduo Philipp Jann (2.v.l.) und Stefan Glöckl (r.) sind Geschichte.
Abteilungsleiter Martin Audinger (l.) ist auf Trainersuche. Das Trainerduo Philipp Jann (2.v.l.) und Stefan Glöckl (r.) sind Geschichte. – Foto: Markus Schmautz

Hofdorf ist auf Trainersuche

Trainerduo hörte auf: Stefan Glöckl wechselte nach Wörth +++ Die SpVgg und Philipp Jann trennten sich im beiderseitigen Einvernehmen

Die SpVgg Hofdorf-Kiefenholz überwintert in der A-Klasse 1 mit 46 Punkten aus 20 Partien auf dem dritten Rang. Der Rückstand auf den Zweiten aus Geisling beträgt zwar nur drei Zähler, doch der TVG hat noch drei Nachholspiele zu bestreiten. In Führung liegt mit 55 Punkten aus 20 Partien der SV Donaustauf II.

Nun kam es bei der SpVgg zu personellen Änderungen. Das bisherige Spielertrainer-Duo verabschiedete sich vom Verein. „Stefan Glöckl gab uns bereits vor ein paar Wochen Bescheid, dass er studien- und arbeitsbedingt gerne etwas kürzer treten und deshalb als Trainer aufhören wolle. Das haben wir akzeptiert und ihm keine Steine in den Weg gelegt, als er als Spieler zum TSV Wörth zurückwechseln wollte“, erklärt Hofdorfs Fußballabteilungsleiter Martin Audinger. Vor wenigen Tagen erfolgte in beiderseitigem Einvernehmen zudem die sofortige Vertragsauflösung mit Philipp Jann, dem zweiten Spielertrainer. „Wir bedanken uns bei den beiden für die geleistete Arbeit und wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft“, so Audinger.

Er gab bekannt, dass man ab sofort auf der Suche nach einem neuen Trainer bzw. Spielertrainer sei. „Wir setzen uns nicht unter Druck. In Kürze werden wir innerhalb der Vorstandschaft nach einer Lösung suchen. Dabei sind wir offen für alles“, erläutert Audinger, der mit dem bisherigen Saisonverlauf der Spielrunde 2019/21 nicht ganz zufrieden ist: „Wir haben Stefan Glöckl, Philipp Jann und Torwart Tobias Mühlbauer geholt, weil wir wieder zurück in die Kreisklasse wollten. Uns war aber von Beginn an klar, dass wir mit Donaustauf II und Geisling sehr starke Konkurrenten haben würden. Beide direkte Konkurrenten zeigten noch konstantere Leistungen als unsere Mannschaft. Im Normalfall werden diese beiden Teams Platz eins und zwei im Endspurt unter sich ausmachen. Somit bleibt uns wohl nur der undankbare dritte Rang. Für uns heißt es, sich in der kommenden Saison ganz oben festzubeißen.“

In Bezug auf einen neuen Trainer wird Martin Audinger Augen und Ohren offen lassen. Die Hofdorfer Verantwortlichen lassen sich Zeit, wollen eine passende Lösung finden. Sollte eine solche nicht gefunden werden können, wird auch eine interne Übergangslösung nicht ausgeschlossen.

Aufrufe: 9.12.2020, 07:00 Uhr
Markus SchmautzAutor

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