Der Neustart für die Eltviller Zweiten erfolgt 2023/24 in der A-Liga.
Der Neustart für die Eltviller Zweiten erfolgt 2023/24 in der A-Liga. – Foto: Ingo Hörning

Spvgg. Eltville zieht ihre Zweite zurück

Damit steht der zweite Kreisoberliga-Absteiger fest +++ Fußballwart Erich Herbst über die Auswirkungen

Rheingau-Taunus. Die Verantwortlichen der Spvgg. Eltville haben ihre Kreisoberliga-Mannschaft, die bislang zwei Mal aufgrund personeller Engpässe nicht angetreten war, mit sofortiger Wirkung zurückgezogen. Welche Auswirkungen das hat, erläutert Rheingau-Taunus-Fußballwart Erich Herbst.

Alle weiteren Spiele mit 3:0-Wertung für den Gegner

Eltvilles Teammanager Sven Klärner habe ihn zunächst telefonisch in Kenntnis gesetzt und anschließend auch in schriftlicher Form, schildert Erich Herbst. Auf der Sitzung des Kreisfußballausschusses am Montag werde das Eltviller Ausscheiden dann auch formell besiegelt. Alle weiteren Spiele, beginnend mit dem ursprünglich für diesen Sonntag vorgesehenen Gastspiel der Rheingauer bei der SG Meilingen, werden mit 3:0-Toren für die jeweiligen Gegner gewertet. Die beiden Siege und die beiden Unentschieden, die Eltville bislang eingefahren hat, bleiben wertungstechnisch bestehen, bestätigt der Fußballwart.

Halten Wörsdorf und Walsdorf die Klasse, entfällt höchstwahrscheinlich die Relegation

Nach dem FV Geisenheim 08, der sein Team zu Saisonbeginn zurückgezogen hatte, steht die Eltviller Zweite damit als zweiter Absteiger fest. Auch ausgehend vom günstigsten Fall, dass die zum Rheingau-Taunus-Kreis zählenden Vereine TSG Wörsdorf und der SV Walsdorf den Gruppenliga-Erhalt schaffen, rücken Geisenheim und Eltville II auf jeden Fall nach unten, betont Herbst. Im Normalfall würde es bei dieser Konstellation nur einen festen Absteiger geben. Darüber hinaus: Sollten Wörsdorf und Walsdorf die Klasse halten, würde mit einiger Wahrscheinlichkeit die Relegation zwischen einem Kreisoberliga-Teilnehmer und dem A-Liga-Zweiten entfallen. Heißt: Aus der A-Liga würde neben dem Meister der Zweite direkt aufsteigen.

Bei zwei heimischen Gruppenliga-Absteigern gibt es drei Kreisoberliga-Absteiger

„Das würde sich dann runterziehen bis in die unteren Klassen“, führt Erich Herbst an. Kommt indes ein heimischer Absteiger aus der Gruppenliga runter, gibt es in der Kreisoberliga zwei Absteiger und der Drittletzte ginge in die Relegation gegen den A-Liga-Zweiten. Würde es Wörsdorf und Walsdorf erwischen, gäbe es drei KOL-Absteiger, der Viertletzte müsste in die Relegation.

Aufrufe: 019.11.2022, 15:31 Uhr
Stephan NeumannAutor