
Nach der Niederlage gegen Freising steht die SpVgg im Abstiegskampf unter Zugzwang. Der ASV Dachau strebt dagegen nach oben.
Nur drei Tage nach der 0:4-Pleite gegen den SE Freising bietet sich für die SpVgg die Chance, ein anderes Gesicht zu zeigen und Wiedergutmachung zu betreiben. Im Nachholspiel gegen den ASV Dachau (Anstoß 18.15 Uhr) steht die Mannschaft unter Zugzwang, denn durch die Niederlage und die Punktgewinne der Konkurrenz ist der Abstand zum Abstiegsrelegationsplatz wieder kleiner geworden.
Trainer Pedro Locke fordert deshalb eine klare Leistungssteigerung, insbesondere in den Bereichen Laufbereitschaft und Leidenschaft. Die Aufgabe gegen zuletzt stabilisierte und personell besser aufgestellte Dachauer wird allerdings alles andere als einfach. Damit hat der ASV unter Trainer Matthias Koston den Anschluss an die Spitzengruppe hergestellt und liegt nur noch drei Punkte hinter Rang zwei. Mit Kilian Köferl, Justin Oko und Thomas Rieger stehen wichtige Spieler wieder zur Verfügung, zudem könnte auch Felix Kaiser wieder eine Option sein.
Bei der SpVgg kehrt Kapitän Lukas Loher voraussichtlich ins Tor zurück. Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von Angreifer Mario Dipalo, der im Match gegen Freising verletzt vom Platz musste. Zudem fehlen mit Wiam Takruri und Marc Winkelmann weiterhin wichtige Optionen in der Offensive.
Trotzdem will Locke keine Ausreden gelten lassen. Zusätzliche Motivation liefert das mit 4:1 gewonnene Hinspiel. Koston hat Respekt vor dem Gegner: „Altenerding hat vor allem eine sehr starke Offensive, vor der wir uns in Acht nehmen müssen.“ Damit treffen zwei Teams mit klar unterschiedlichen Ausgangslagen aufeinander. Während die SpVgg dringend Punkte im Abstiegskampf benötigt, will Dachau den Anschluss nach oben halten. Tipp: SpVgg – ASV 2:1