
"Uns fehlt in vielen Spielen einfach das Quäntchen Glück", fasst Trainer Dieter Knopp vom Frauen-Mittelrheinliga-Team der Spvg Wesseling-Urfeld die Vorrunde zusammen. Derzeit ziert der Aufsteiger mit nur einem Zähler das Tabellenende – doch den Klassenerhalt hat man noch nicht aus den Augen verloren.
"In einigen Spielen waren die Niederlagen einfach mit viel Pech verbunden. In den verbleibenden Spielen wollen wir durch unsere Leistung zeigen, dass wir zu Recht in der Liga spielen", führt Knopp fort. Dazu wird sich das Team nach einer fünfwöchigen Pause auf die Rückrunde vorbereiten und mit zwei bis drei "Sondertrainingsmaßnahmen" die Fehler aus der Hinrunde aufarbeiten.
In Bezug auf das bisherige Abschneiden der Mannschaft betont Knopp, dass oft das nötige Quäntchen Glück gefehlt habe: "Im bisherigen Saisonverlauf fehlt uns in vielen Spielen einfach das Quäntchen Glück, dass im Fußball einfach dazu gehört." Er führt auch Spiele an, in denen unerklärliche Entscheidungen das Team beeinflusst haben.
Trotz einiger Rückschläge gibt es Hoffnung für die Rückrunde. Knopp erklärt: "Nach dem Spiel gegen Ippendorf waren wir eigentlich zuversichtlich, dass der Knoten geplatzt war und wir hätten deutlich gewinnen müssen. Auch gegen Uevekoven haben wir mit 2:0 geführt", so Knopp.
Als größte Baustelle macht Knopp die Offensive aus, auch wenn man bereits nach vier Spielen verletzungsbedingt die Stammtorhüterin ersetzen musste. "Die Suche nach einer weiteren Torhüterin blieb erfolglos, aber Vanessa Dubbel ist aber zum Rest der Saison wieder fit und wir hoffen, dass sie unverletzt bleibt."
Obwohl der Rückstand zum rettenden Ufer bereits auf 13 Punkte angewachsen ist, ist der 67-jährige Übungsleiter voller Hoffnung den Klassenerhalt doch nicht zu schaffen. "Der Weg der Mannschaft soll in der Rückrunde soweit nach oben führen, dass wir den Klassenerhalt doch noch schaffen. Die Mannschaft ist dazu bereit." Personelle Verstärkung wird in der Winterpause es beim Unterfangen Klassenerhalt allerdings nicht geben.
Knopp will abschließend noch auf ein weiteres Problem hinweisen: "Wir suchen nach wie vor nach Sponsoren, die uns finanziell unterstützen. Niemand ist jedoch offensichtlich bereit, den Frauenfußball zu unterstützen. Ein gesamtdeutsches Problem. Wir hoffen, dass im Verein Ruhe einkehrt und wir gemeinsam die Erfolge im Frauen- aber auch im Männerbereich zurückholen können."