Emre Ucak wechselt zur neuen Saison von Landesligist SpVg Olpe zu Klassenrivale TSV Weißtal.
Emre Ucak wechselt zur neuen Saison von Landesligist SpVg Olpe zu Klassenrivale TSV Weißtal. – Foto: Verein

Weißtal holt "Wunschspieler"

Landesligist verpflichtet Neuzugang von Klassenrivale Olpe

Der TSV Weißtal hat einen Landesliga-erfahrenen Neuzugang für die kommende Spielzeit verpflichtet. Mit Emre Ucak schließt sich ein Spieler der Henneberg-Elf an, der im zentralen defensiven Bereich beheimatet ist. Aktuell steht Ucak beim Klassenrivalen SpVg Olpe unter Vertrag, wo er überwiegend als „Sechser“ zum Einsatz kam.

„Emre verfügt trotz seines Alters von 21 Jahren bereits über einige Erfahrung im höherklassigen Bereich.“, erklärt Weißtals „Sportchef“ Stefan Dax. Ucak hat vor seiner Station am Kreuzberg Landesliga-Erfahrung beim TuS Erndtebrück II gesammelt, seine Jugendzeit verbrachte er bei den Sportfreunden Siegen, wo er unter anderem in der B-Jugend-Bundesliga und in der A-Jugend-Westfalenliga zum Stammpersonal zählte.

„Emre ist einer unserer Wunschspieler und kann sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Er ist bestens ausgebildet und trotz seines jungen Alters trauen wir ihm zu, auf Anhieb eine ganz wichtige Rolle in unserer jungen Mannschaft einzunehmen. Wir freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat.“, so Dax.

Auch wenn die Weißtaler mit dieser Verpflichtung eine weitere Lücke schließen konnten, so sind
die Kaderplanungen in Gernsdorf und Rudersdorf noch nicht abgeschlossen, wie der Sportliche Leiter zu Protokoll gibt: „Fakt ist, dass es einen großen Umbruch geben wird, was aber bekannt war, da einige unserer älteren Spieler ihre Karriere beenden werden. Wir stehen mit weiteren potentiellen Neuzugängen in Kontakt und sind sehr zuversichtlich, dass wir in der Saison 2021/22 eine Mannschaft ins Rennen schicken werden, die für positive Überraschungen gut sein kann.“

Dax bekennt ganz offen, dass die Kaderplanung „teilweise recht schwierig verlaufen ist. Zum einen kann man sich wegen der Corona-Situation so gut wie gar nicht in einem persönlichen
Gespräch in die Augen schauen, was die Gespräche erschwert. Zum anderen mussten wir noch Abgänge hinnehmen, die nicht eingeplant waren. Aber mittlerweile bin ich durchaus optimistisch gestimmt, da wir noch das ein oder andere Eisen im Feuer haben. Wenn die Transfers, die momentan noch in der Schwebe stehen, zumindest teilweise realisiert werden können, haben wir allen Grund sehr entspannt und mit einer gewissen Portion Vorfreude auf die neue Spielzeit zu blicken.“

1257 Aufrufe24.3.2021, 09:00 Uhr
RedaktionAutor

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