
Der TSV Emmering II behält durch einen 3:0-Auswärtserfolg bei Iliria die Nerven. Mit dem Erfolg baute die Mannschaft einen Abstand auf den Abstiegsplatz aus.
Dass die Zweitvertretung des TSV Emmering noch immer das Schlusslicht in der A-Klasse 1 (Inn/Salzach) bezüglich der Torausbeute darstellt, dürfte Spielertrainer Manuel Sedlmaier und den Seinen spätestens nach dem vergangenen Sonntag schnurzpiepegal sein. Gegen den FC Iliria Rosenheim ließen sie es auswärts dreimal klingeln, fuhren drei Zähler ein und sagten mit dem 3:0-Erfolg dem Abstiegsplatz auf (Nimmer?) Wiedersehen.
Da sich zudem der ASV Au II und SV DJK Heufeld mit einem 1:1-Remis trennten, rückten die Emmeringer bis auf Rang zehn der Tabelle vor. In den verbleibenden zwei Spielen gilt es nun für die Mannschaft vom Pfarrbach, diesen Zwei-Punkte-Vorsprung zu verteidigen.
Dass die Grün-Weißen im entscheidenden Moment Gas geben (können), kommt nicht von ungefähr. „Wir wussten ja schon die ganze Saison über, dass wir es können“, formulierte es Manuel Sedlmaier. Nach dem 1:0-Führungstor von Michael Tuscher (16.) habe man zwar für gut 20 Minuten den Faden verloren. Dabei aber Glück gehabt, dass die Führung Bestand hatte.
In der zweiten Halbzeit schwächten sich die Rosenheimer in ihrem heimischen „Käfig“ selbst. Eine Unbeherrschtheit, verbunden mit einer verbalen Attacke, brachte Iliria eine rote Karte für Gent Sejdiu (56.) sowie eine gleichzeitige Zeitstrafe für Emal Sejdiu ein. Die Gäste nutzten diese doppelte Überzahl und machten durch Thomas Köck (61.) und Josef Wagenstetter (83.) den Sack zu.