– Foto: Thomas Gorlt

Sportlicher Höhepunkt auf dem Roten Hügel

Nach dem Gewinn der Thüringenmeisterschaft war das Viertelfinale im Pokal der zweite große Höhepunkt im Weidaer Fußball des Jahres 2022.

Nach sechs Jahren trug Weida endlich wieder ein Heimspiel im Landespokal aus und das auch noch gegen den Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena. Trotz des Wintereinbruchs waren knapp 2000 Zuschauer auf den Roten Hügel gekommen, auch der Gästebereich war sehr gut besucht.

BERICHT von Volker Georgius // FC Thüringen Weida

Auf dem mit Schnee bedeckten Rasenplatz machte der Gast sofort Ernst. Nach 30 Sekunden prüfte Krauß Weidas Torwart Haase. Wenig später schoss Grimm aus spitzem Winkel am Tor vorbei. Weida startete in der 6. Minute einen verheißungsvollen Konter. Tim Urban schickte Kapitän Grabs steil, Jenas Torwart A. Dedidis klärte im Herauslaufen. Den anschließenden Freistoß von der rechten Seite zirkelte Marcel Hartmann in den Strafraum, Max Dörlitz köpfte, aber Dedidis fischte den Ball aus dem unteren Eck. Haase musste nun erneut abwehren, als Krauß von Linksaußen flankte. Beim nächsten Konter über Urban und Grabs war der Schuss nicht scharf genug, um den Jenaer Keeper zu gefährden. Jena wurde nun immer stärker. Haase musste nach einer Ecke gegen Halili stark halten. In der 25. Minute passierte es dann. Nach einer Flanke von rechts wehrte Haase gegen Halili spektakulär ab, aber gegen den Nachschuss war er machtlos. Jena legte nach. Max Grimm war von der Weidaer Abwehr nicht zu stellen und traf erneut ins Weidaer Tor. Beim FC Thüringen kam kurz vor der Pause der erfahrene Phillip Roy für den jungen Robin Paulick. Eichbergers schönen Schuss hielt Dedidis. Jena führte zur Pause standesgemäß, aber auch Weida zeigte eine starke 1. Halbzeit.

Carl Zeiss wechselte nun zweimal und drängte weiter. Christoph Haase lenkte den Schuss von Krauß zur Ecke. Bei Jena kam nun Ohurtsov in die Partie und traf gleich mit einem Knaller unhaltbar ins Tordreieck. In der 70. Minute ein Foul von Dominic Schmidt im Mittelfeld, was eine überzogene Rote Karte nach sich zog. Der einzige Wermutstropfen im Spiel, denn der starke Sechser fehlt Weida nun in den nächsten Punktspielen. Auch in Unterzahl hielt Weida mutig dagegen. In den letzten 5 Minuten fielen aber zwei weitere Treffer für den Gast, so dass das Ergebnis aufgrund der guten Weidaer Gegenwehr etwas zu hoch ausfiel. Einen Schuss von Krauß lenkte Kai Schumann unglücklich ins eigene Tor ab und in der Schlussminute war V. Dedidis per Kopf zum 0:5-Endstand erfolgreich.

Ein Highlight im Weidaer Fußball ging vor großer Kulisse zu Ende. Danke an alle Helfer, die an der Organisation beteiligt waren. Aber nun muss sich der FC Thüringen voll auf die noch ausstehenden drei Punktspiele konzentrieren. Los gehts mit zwei Spielen gegen Kontrahenten aus Ostthüringen am kommenden Sonnabend in Eisenberg und am 3.12. mit dem letzten Heimspiel des Jahres gegen den FSV Schleiz. Am 10.12. geht es dann noch nach Martinroda.

Aufrufe: 021.11.2022, 14:00 Uhr
Volker Georgius // FCTWAutor