
Der Verein aus dem Holzkirchner Ortsteil Föching hat sich enorm entwickelt. In der Serie „Unser Platz“ werfen wir einen Blick in die Heimkabine, das Vereinsheim und auf den Fußballplatz.
Die Sportfreunde Föching gelten vergleichsweise noch als recht junger Verein. Doch der im Jahr 1965 gegründete Klub aus dem Holzkirchner Ortsteil muss sich – insbesondere aufgrund der Entwicklung der vergangenen Jahre – deshalb keineswegs verstecken. Die Sportanlage erstreckt sich mittlerweile über zwei Großfeldplätze, und neben der guten Jugendarbeit der Föchinger mischt auch die erste Herrenmannschaft seit geraumer Zeit munter in der A-Klasse mit.
Das Vereinsheim ist in seiner heutigen Form noch relativ jung. Im Jahr 2004 entschlossen sich die Vereinsverantwortlichen, ein neues Vereinsheim zu bauen. „Zusätzlich haben wir da den zweiten Platz bekommen“, berichtet SF-Seniorenleiter Lukas Biberger. Er ist ein Föchinger Urgestein und seit Kindestagen Mitglied im Verein. „Wir hatten vorher ein älteres Vereinsheim und haben das neue dazugebaut“, erzählt Biberger.
Ein enorm wichtiges Zeichen. Schließlich sei es wichtig, dass sich die „Leute des Vereins dort treffen und austauschen können“. Im hinteren und älteren Teil des Gebäudes sind noch die Föchinger Schützen beheimatet, im Keller des Neubaus befinden sich nun deren Schießbahnen.

Die Heimkabine im Neubau erstrahlt seit Kurzem in neuem Glanz: frisch gestrichen und mit einer nagelneuen Garderobe aus Holz. An der Decke erstrahlt modernes, helles Licht aus sechseckigen Lampen den Raum. Und natürlich darf das Logo der SF Föching sowie ein Schriftzug in Blau der „Sportfreunde Föching“ nicht fehlen.

„Was mich dabei am meisten freut, dass viele Leute kommen und einfach mitanpacken“, betont SF-Seniorenleiter Biberger mit Blick auf die Renovierung. Doch ganz fertig ist die Kabine bislang nicht. Derzeit werden noch die Duschen renoviert.
Die Lage der Plätze ist besonders. An der Anlage der SF Föching führt direkt die Autobahn München-Salzburg vorbei. Das Gebäude der Autobahnpolizei grenzt direkt an die Föchinger Sportanlage, ansonsten ist die Anlage bis zur Autobahn von Feldern umgeben.
Die erste Mannschaft hat bei der Platzwahl eine besondere Vorliebe. „Wir schauen, dass wir in der ersten Halbzeit in Richtung der Autobahnpolizei spielen“, erklärt Biberger und lacht. Das Gebäude der Autobahnpolizei grenzt direkt an die Föchinger Sportanlage. „Das ist wichtig, weil wir dann in der zweiten Hälfte in Richtung Vereinsheim spielen. Da wollen wir hin.“ Was die Platzwahl angeht, sind die Föchinger durchaus abergläubisch.

Besonders stolz sind die Sportfreunde auf ihre zwei Plätze, auf denen derzeit zwölf Mannschaften, von den Bambinis bis zu den Herren, dem Ball hinterherjagen. „Die Plätze sind in einem sehr guten Zustand“, findet Biberger. „Wir haben einen super Platzwart, da hat sich sehr viel zum Guten gewandelt.“ Die tägliche Arbeit auf der Anlage unterstützt seit vier Jahren ein Mähroboter. Nicht nur der sorgt dafür, dass sich auch in den vergangenen Jahren vieles rund um die SF Föching positiv entwickelt hat.